Bericht zum German Open 2019

Am 6. und 7, April 2019 fand die 5. deutsche „Krosmaster Arena“ Meisterschaft, in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Namen „German Open“ in Limburg statt.

In diesem Jahr war auch ich vorab mit der Organisation des Events betraut.
Nach viel Austausch mit Ankama, großen Bemühungen und Ideenreichtum unsererseits stand unsere Orga sowie der Rahmen des Open fest. Wir hatten uns interessante Formate, sowohl für die Top 16 als auch für die Side-Events ausgedacht.

Am Freitagabend traf sich das Orga-Team (gemeinsam mit zwei früh angereisten Spielern) an der Location, dem Kolpinghaus in Limburg, zum Aufbau. Dank der vielen fleißigen Hände waren Stühle, Tische und Bretter schnell aufgebaut.
So konnten wir den Abend noch gemütlich beim Spanier um die Ecke ausklingen lassen.


Am Samstag ging es dann los mit dem Turnier.
Gespannt wurden vor Ort die letzten Handgriffe getätigt und auf die Teilnehmer gewartet.
Schnell noch die Kamera aufgebaut, die Feedback-Box sowie das Würfelglas aufgestellt.
Damit war mein Anteil an der Orga vor Ort abgehandelt und ich wechselte in den Teilnehmer-Modus. Erst nach dem Turnier würde ich wieder den Orga-Part übernehmen.


Als die Anmeldung abgeschlossen war, stand die Teilnehmerzahl unseres Opens fest: 27!
Leider ist 27 eine kleine Anzahl, allerdings hatten wir schon im Vorfeld von vielen Spielern Absagen bekommen und freuten uns letztlich, dass doch mehr Spieler gekommen waren als sich im Vorhinein angemeldet hatten – und zudem kam der Fakt, dass sogar alle vorangemeldeten Spieler erschienen!


Die Teambau-Regeln:

TAG 1: 12 Punkte constructed nach Seasons Format mit dem geltenden Boni/Mali System für ausgesuchte Figuren wie von Ankamaim November 2018 veröffentlicht.

TAG 2: Spezielles 15/12 Punkte constructed nach Seasons Format mit dem geltenden Boni/Mali System für ausgesuchte Figuren wie von Ankamaim November 2018 veröffentlicht
Jeder Spieler erstellt sich ein Team aus 4 bis 9 Krosmastern im Wert von 15 Punkten. Anschließend darf der Gegenspieler 3 Punkte aus diesem Team herausbannen. Der Spieler mit der höchsten Initiative bannt dabei zuerst. Die Teams MÜSSEN so aufgebaut sein, dass der Gegner MINDESTENS zwei KOMPLETT verschiedene Möglichkeiten hat, 3 Punkte heraus zu bannen.
Nachdem beide Teams auf 12 Punkte reduziert wurden, beginnt der Spieler mit der höchsten Initiative wie gewohnt das Spiel.

Als zusätzliche Schwierigkeit für den Teambau des zweiten Tages durfte keine Figur benutzt werden, die am ersten Tag schon gespielt wurde. Das schloss Maskemane mit seinen unterschiedlichen Formen mit ein.


Gespielt wurde auf der Plantation Map.


Für Tag 1 hatten wir uns eine kleine Besonderheit überlegt: Ein zufällig gewählter Spieler bekam den Fresssack-Hut (Ralf warf ihn einfach ins Publikum). In jeder Partie mit einem Spieler, der aktuell den Fresssack-Hut trug, galt: Der Verlierer bekommt als Gimmick den Hut. Wer am Ende von Tag 1 den Fresssack-Hut trägt, darf ihn mit nach Hause nehmen!

Fresssack-Hut: Zu Beginn wurde er zufällig verteilt. Danach war es so, dass, wenn der aktuelle Träger des Huts eine Partie spielte, der Verlierer dieses Matches den Hut bekam.
Runde 1 beginnt
Runde 1
Runde 2
Runde 3



An Tag 1 standen den Spielern somit 5 Runden bevor. Nach den 5 aufregenden Matches mit unterschiedlichsten Teams (ich habe kaum Teams doppelt gesehen!) war dann wieder die Zeit des Wartens gekommen: Abwarten und abschätzen, ob man es in die Top 16 geschafft hatte (obwohl ein Spieler mit 15 Punkten, also ausschließlich Siegen, und zwei Spieler mit 12 Punkten wohl wenig Zweifel gehabt haben dürften).

Nach der Verkündung der Qualifizierten, gab es noch einen Einschub meinerseits:
An der Theke im Erdgeschoss hatten wir ein Würfelglas aufgestellt. Jeder durfte einen Zettel mit der Schätzung, wie viele Würfel sich innerhalb des Glases befinden, in eine Box einwerfen. Denise landete einen Volltreffer mit ihrer Schätzung und durfte sich somit über einen individuellen König Minze freuen.


Mit der Vergabe der Preise für die Platzierungen 17 bis 27 endete der Tag 1 des German Open.


Den Abend genossen wir noch mit einigen Spielern bei einem Flammkuchen Restaurant. Schön war’s!



An Tag 2 spielten dann auf der oberen Etage die Top 16 in einer Gruppenphase: 4 Gruppen mit je 4 Spielern, innerhalb der Gruppe spielte jeder gegen jeden. Der Gruppenerste zog dann in die Top 4 ein, wo im K.O.Modus gegeneinander angetreten wurde.

Gespannt beobachten alle das letzte Match der 1. Runde an Tag 2.


Im Erdgeschoss wurden für alle übrigen Spieler 3 verschiedene Side Events angeboten: Das Wettrennen, ein Heidi-Spezial-Turnier und der Anti-Draft. Dabei winkten den Teilnehmern allerlei Preise.

Beim Wettrennen handelte es sich um ein Duell, bei dem mit 3 Figuren und einem Gesamtwert von 5 Leveln schnellstmöglich das Ziel erreicht werden musste. Allerdings durfte sich auf dem Weg dorthin auch bekämpft werden.

Side Event: Wettrennen

In einem Heidi-Spezial-Turnier durfte die diesjährige deutsche Promo Karte „Heidi Klumfuss“ erstmals gespielt werden. Ansonsten galten die gängigen Season-Regeln. Zusätzlich zu den regulären Preisen erhielt hier der erfolgreichste Verwender von „Heidi“ einen extra Preis.

Heidi-Spezial
Heidi-Spezial

Um einen Teambau der anderen Art ging es beim Anti-Draft: Hier galt es, ein möglichst schlechtes Team zu bauen und damit seine Mitspieler zu beglücken. Denn nicht man selbst, sondern die Gegner mussten sich mit dem erdachten Team „herumschlagen“. Hierfür wurde aus einem großen Figuren-Pool geschöpft, der von verschiedenen großzügigen Spielern (großes Dankeschön an Markus, Susanne, KeSi, Christian, Sven, Ralf, Philipp und Heiko!) gespendet wurde.

Figuren für den Anti-Draft
Anti-draft
Anti-draft

Genauere Infos und Spielereinblicke findet ihr in Susannes Bericht zu den Side Events. Diesen findet ihr HIER bei uns im Blog.


Nach drei spannenden Runden im Hauptraum wurden dann die 4 Teilnehmer bekannt gegeben, die um den Einzug ins Finale spielen durften.
Während es in einer Gruppe einen eindeutigen Sieger (9 Punkte) gab, sicherten sich zwei Personen mit 7 Punkten den Einzug in die Endrunden. In einer Gruppe gab es einen Punkte und Opponent-Score gleichstand, sodass sich der Spieler mit der besseren Platzierung von Tag 1 für die Top 4 qualifizierte.
Somit standen die Top 4 fest: Viviana, Colin, Kai und Sebastian.

Halbfinal-Matches
Halbfinal-Matches

Zunächst spielten Kai und Sebastian sowie Viviana und Colin gegeneinander.
Viviana und Sebastian konnten sich in ihren Spielen durchsetzen und zogen somit ins Finale ein. Colin und Kai spielten im „kleinen Finale“ um Platz 3 und 4, dessen Gewinner sich zusätzlich über eine XL Flopin Figur freuen durfte.

Kai vs. Colin Jelly ist schon gespannt, wer wohl gewinnen wird! ^__^
Finale: Sebastian vs. Viviana Jelly ist schon ganz aufgeregt, wer Sieger des German Open 2019 werden wird! ^___^

Während Viviana und Sebastian noch im Spiel waren, konnte sich Kai gegenüber Colin durchsetzen. Im Finale wurde es spannend, aber letztlich konnte der zweimalige Deutsche Meister Sebastian das Match für sich entscheiden.

Und der Sieger steht fest: Sebastian gewinnt zum dritten Mal in Folge1 Große Freude beim Sieger!
Jelly und die glücklichen Top 4: Viviana (2.), Sebstian (1.), Kai (3.) und Colin (4.)
Jelly und die glücklichen Top 4: Viviana (2.), Sebstian (1.), Kai (3.) und Colin (4.)

Nach der finalen Siegerehrung samt Gruppenfoto hieß es dann Abschied nehmen für dieses Jahr.
Aber nicht vergessen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. 😉 Wir sehen uns!

Nach dem Turnier schlüpfte ich dann wieder in meine Orga-Rolle:
Aufräumen, Tische und Stühle abbauen, Sachen packen etc. Auch hier wurden wir wieder fleißig von der Community unterstützt. Danke!

Zudem ging es an die Auswertung der Feedback-Bögen:
Generell wurde unser Event sehr gut bewertet. Insgesamt wurden die meisten Fragen durchschnittlich mit einer 1,3 bewertet; lediglich die Erreichbarkeit erhielt als schlechteste Durchschnittsnote eine 2,1. Sowohl zu Ablauf, Informationsfluss als auch zu den Side Events erhielten wir sehr positive Rückmeldungen. Bei den Spielern am besten angekommen ist eindeutig der Anti-Draft. Diese Idee möchten wir demnächst auch für regionale Turniere übernehmen. Gelobt wurde auch die positive Stimmung während des Events und generell unter den Spielern.

Bedanken möchte ich mich abschließend bei allen Spielern, die am Turnier teilgenommen haben und es zu diesem einzigartigen Event gemacht haben. Ich weiß, dass einige von euch eine sehr weite Anreise hatten und es ist nicht selbstverständlich, mit welchem Herzblut ihr hinter Krosmaster steht. Ihr seid eine tolle Community!
Besonderer Dank gilt zusätzlich denjenigen, die unseren Feedback-Bogen ausgefüllt haben, denn nur so können wir eure Meinungen erfahren und uns im nächsten Jahr verbessern.

Vielen Dank an das gesamte Orga-Team, vor allem an Ralf und Christian. Ohne euch wäre das gesamte Event nicht möglich gewesen!

Glückwunsch auch an das tEaM MA SACRE, vor allem an meinen Mann Kai. Lasst uns die nächste WM gemeinsam rocken!



tEaM MA SACRE

P.S.: Wer sich jetzt fragt: „Wo ist denn Christinas Spielerbericht?“ – Ja, ich weiß, dieser fehlt noch. Zwecks Ermangelung an Zeit bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Ich werde ihn aber noch nachreichen. Wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt, empfehle ich euch solange, Colins bericht zu lesen. Diesen findet ihr HIER beim uns im Blog.

Side-Event-Bericht von Susanne

Bericht Side-Events

Am zweiten Tag der KMA German Open starteten die Side-Events für all die Spieler, die es nicht unter die Top 16 geschafft hatten.

Zuerst stürzten sich alle auf das Antidraft. Ziel dabei war, ein möglichst schlechtes Team zusammen zu stellen, mit dem dann der Gegner spielen – und möglichst verlieren sollte.

Zeitgleich fanden zunächst zwei Turniere statt – eins mit sechs und eins mit vier Teilnehmern. Der Spaß begann bereits beim Auswählen der Figuren, die wir unseren Gegnern antun wollten. Die Überlegung, welche die nutzloseste Kombination sein könnte, hatte schon was. Da kamen viele kleine Oger vor, aber auch einzelne Kannibalen und Figuren, die man sonst noch nie in einem Team gesehen hatte.

Figurenpool für den Anti-Draft

Ebenso lustig waren dann die Reaktionen der so nett Bedachten auf ihre „Traumteams“. Von einzelnen Stoßgebeten bis zu „Da war schon viel Hass im Spiel“ war fast alles zu hören. Jeder Beteiligte versuchte krampfhaft irgendwelche Möglichkeiten in seinem Team zu entdecken – selten mit Erfolg.

Und im Spiel wurde es dann erst richtig spaßig. Erstaunlicher Weise hatte das eine oder andere Team tatsächlich Potential. Ich erkannte erst jetzt, dass Le Tschuck Aktionspunkte gewinnt, wenn ein Verbündeter verletzt wird. Damit wurden einige meiner nutzlosen Figuren plötzlich doch brauchbar. Einigen anderen Spielern ging es ähnlich – anderen leider nicht. Es wurde gleichzeitig viel gejammert und viel gelacht.

Anti-draft
Anti-draft

Und am Ende winkten uns noch tolle Preise, die Miku sehr passend für uns ausgesucht hatte.

Das Fazit zu diesem Format: Ich habe zwar nicht gewonnen – aber das ist genau mein Ding! Keiner der Mitspieler kann sich vorbereiten, da keiner weiß, welche Figuren zur Verfügung stehen. Jeder versucht, das beste aus seinem Schrott heraus zu holen. Das ganze war sehr kommunikativ mit großem Spaßfaktor.

Vielen Dank für diese tolle Idee!



Nach der Mittagspause wurde dann auch das neue „Rennen“ getestet. Auch hier bestand die eigentliche Herausforderung darin, ein wirklich gutes Team zusammen zu stellen. Dabei durften höchstens 5 Punkte mit 3 Figuren vergeben werden. Die Figuren sollten beweglich sein, aber auch nicht zu empfindlich, da sie ja auch attackiert werden konnten. Auch Blockieren war plötzlich viel interessanter als im üblichen Spiel.

Side event: Rennen
Sebastian und Kai bei einer Partie “Rennen”

Ein schnelles Spiel mit Hauen und Stechen, das insbesondere unsere beiden jüngsten Spieler sehr in seinen Bann gezogen hat – nicht zuletzt auch wegen der Preise.


Diese beiden veranstalteten dann noch ein eigenes kleines Sonderformat – ein 16-Punkte-Constructed ohne erkennbare Regeln, dafür mit ungeahnten Möglichkeiten.



Und dann war da natürlich noch das große „Heidi-Spezial“. Die Spieler gruppierten ihre Teams um unsere neue deutsche Figur „Heidi Klumfuss“. Auch hier ergaben sich zum Teil ungewöhnliche Kombinationen und „Heidi“ stellte sich letztlich als durchaus brauchbar heraus. Ihre Reichweite ist beachtlich und als Heilerin ist sie große Klasse – wer hätte das gedacht.

Auch dieses kleine Turnier war zwar ernsthaft geführt, aber sehr kommunikativ und spaßig. Außerdem erwartete den Sieger noch ein zusätzlicher Preis für den erfolgreichsten Einsatz von „Heidi“.

Mini Turnier mit der neuen deutschen Charakterkarte Heidi
Mini Turnier mit der neuen Charakterkarte Heidi



Insgesamt ein toller zweiter Tag dieser German Open. Wir hatten alle wirklich viel Spaß mit tollen neuen Formaten und ebenso tollen Preisen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, an den Side-Events teilzunehmen.

Vielen herzlichen Dank an die Veranstalter, die das wieder vorbereitet und ermöglicht haben!

Bericht: QT Herne 12.01.2019

Am 12.01.2019 fand im Rahmen der Convention „Morpheus“ das letzte deutsche Qualifikationsturnier (QT) der aktuellen Saison in Herne statt.

Gespielt wurde auf der WM Map 2017 (auch bekannt als Gras & Eis) mit den neuen Boni-/Mali-Regelungen und ohne Season 2.

Turniervorbereitung:

Mit ihren Sonderregeln (nur Felder mit dem gleichen Untergrund wie der, auf dem man selbst steht, können angezielt werden) stellt die WM Map 2017 besondere Herausforderungen an den Teambau.

Intensive Beschäftigung mit der Map und darauf folgendes Training waren also von Nöten und (wie sich später heraus stellen würde) von großem Vorteil.

Zum ersten Mal seit der neuen Boni-/Mali-Regelung würde ich ein Turnier mit den neuen Regeln spielen. Mich interessierten dabei vor allem die Auswirkungen der Boni für die Klassen der Drachei und der Wilden.

In der Überlegung war eine Kombi mit Draconixa, Doppel-Theodor, Schweinedrache und Saphirodraco. Allerdings war mir der Schadensoutput bei Draconixa zu gering und das Team insgesamt etwas zu langsam.

Auch die Kannibalen sind durch ihren +2LP Buff sehr stark geworden. Kai entschied sich für ein Team mit ihnen.

Ich testete Crocabulia und entschied mich recht schnell für sie. Crocabulia hat durch den neuen Bonus 5 BP und ist damit sehr flexibel. Auch ohne einen zusätzlichen Mover hat sie einen hohen Bewegungsradius; zumal sie sich durch Legen eines Eis um einen weiteres Feld bewegen kann.

Nun musste Unterstützung gefunden werden, die im Idealfall nicht das Beschwörungslimit von Crocabulias Eiern beeinträchtigen. Dadurch fielen einige Figuren automatisch raus.

Francis Mick ist sehr mobil und flexibel einsetzbar. Er kann den Gegner so positionieren, dass auch die folgenden Charaktere angreifen können. Vor allem auf der WM Map ist er sehr stark, da er den Gegner auf ein Feld mit gegensätzlichem Untergrund versetzen kann, so dass der Gegner im nächsten Zug nicht oder nur schwer angreifen kann. Somit war Francis gesetzt.

Wo Francis ist, sollte Arno nicht weit sein, um den Gegner zu blockieren und im Idealfall durch Arnos Fähigkeit sogar am Angriff zu hindern.

Für Arno sehr stark ist (nach dem Wegfall von Phaeris) Anesthesia. Durch ihre Resistenz kann Arno sie angreifen, um so weiter nach vorne zu gelangen, wird ihr aber selten Schaden zufügen. Zudem ist Anesthesia an und für sich schon sehr stark, da sie rüstungsdurchbohrend angreift und dem Gegner einmalig 1 AP und 1 BP abziehen kann, was so manchen Zug verhagelt.

Dazu kam einer meiner Lieblingsfiguren: Wullywustruppi. Er dient dazu, dem Gegner, der von Francis positioniert und gegebenenfalls von Arno schon blockiert wurde, noch mehr zu schwächen, indem ihm AP abgezogen werden. Zudem bringt er Wasserschaden in das Spiel mit ein.

Zunächst ergänzte ich das Team noch um einen Theodor Ifor für mehr Bewegung und Flexibilität sowie Maskemane für Heilung. Im abschließenden Training entschied ich mich dann aber doch für einen zweiten Francis, da dies das Team noch unvorhersehbarer für den Gegner macht und sein schaufelförmiger Angriff besonders auf dieser Map sehr stark ist.

Das Turnier:

Es fanden sich 15 mutige Spieler zusammen, um um die letzten Punkte für die Weltmeisterschaft zu kämpfen.

Auch auf diesem QT durften wir wieder einige unserer ausländischen Krosmaster Freunde begrüßen.

Spiel 1:

Grougalorasalar, Fabine Berthaz, Franky Bery, Laika Ledoop, Wullywustruppi, Hemorrhage, Maskemane

Im ersten Spiel traf ich auf ein Team mit vielen Fressball-Figuren. Diese sind auf der WM Map stark, da sie nicht den Untergrund beachten müssen, sondern über ihren Fressball Schaden verteilen können.

Meine Gegnerin hatte den ersten Zug, verhielt sich aber eher defensiv. Ich rückte mit meinem Team ran; aber nur so weit, dass nur mein Arno in Reichweite ihrer Fabine war. Sie beschmiss Arno mit dem Fressball, konnte sonst aber nicht viel machen. Ihren Ball ignorierte ich einfach. Nun war ich in Reichweite zu ihrem Franky, der mit einem LP überlebte. Allerdings konnte ich mich so positionieren, dass sie mich aufgrund der Sonderregeln der Map in ihrem Zug nicht mehr effektiv angreifen konnte. Somit gewann ich das Spiel.

Spiel 2 gegen Kai:

Kannibal Aahde, Kannibal Jav, Darkli Moon, Moon

Anstrengend, diese Kannibalen mit ihren vielen Lebenspunkten! In Runde 1 verlor ich meinen Arno, aber das war einkalkuliert. Nun stand sein Moon recht zentral, überlebte aber mit 1 LP. Zumindest konnte ich gleichzeitig seinen Aahde durch Anesthesia mit -1AP und – 1BP belegen, sodass er nicht angreifen und seinen Einmalzauber wirken konnte. Seinen nächsten Zug überlebte mein Francis, sodass ich sowohl seinen Moon besiegen, als auch seinen Aahde auf 2 LP reduzieren konnte. Mit Glück überlebte mein Francis, so dass in der nächsten Runde Aahde fiel und das Spiel zu meinen Gunsten entschieden war.

Spiel 3:

Meister Rab, Ush, Bwork-Bogenschütze, Chafer Lanzenträger, Persimol – kontrolliert

Sehr flexibeles Team mit hoher Reichweite. Ich positionierte mich in meinem ersten Zug etwas defensiver, um nicht direkt von Meister Rab angezielt werden zu können. Im folgenden Zug konnte ich seinen Bwork-Bogenschützen mit meiner Crocabulia angreifen und besiegen. Daraufhin griff er mich mit Meister Rab ab und positionierte diesen infolgedessen unglücklich. Somit konnte ich ihn in der nächsten Runde ausschalten. Mit einem abschließenden Angriff auf den Chafer Lanzenträger in meiner vierten Runde konnte ich das Spiel beenden.

Spiel 4: Vranak

Crocabulia, Anesthesia, Theodor Ifor, Francis Mick, Saphirodraco

Nun stand ich einem Team entgegen, das meinem sehr ähnlich war und zudem auch noch vom amtierenden Weltmeister gespielt wurde!

Jedoch wusste ich um die Stärken meines Team. Mein Gegner überraschte mich in seinem ersten Zug mit einer extrem starken Bewegung (während er seine Crocabulia bewegte und mit ihr ein Ei positionierte, fiel mir auf, was er vorhatte und wusste, dass dies schmerzhaft werden würde – ups, vorher nicht auf den Zauber geachtet!). Erst attackierte Crocabulia meine Anesthesia und dann -schwubs- tauschte Saphirodraco mit dem von Crocabulia gelegten Ei die Position und sprang so hinter dem Baum hervor. Unschön. Somit erreichte er meine Anesthesia und nahm sie aus dem Spiel. Na ja, war ja nur ein Einer. Dafür standen die gegnerischen Figuren nun so zentral, dass ich mit allen Figuren seine Crocabulia angreifen, sie abseits positionieren und ihr noch -2 AP verpassen konnte. 10 Schaden auf Crocabulia waren somit erledigt. Ich verlor im Gegenzug meinen Francis. In der folgenden Runde konnte ich aber Crocabulia endgültig angreifen und besiegen. Es folgte ein ziemliches Gemetzel, an dessen Ende auf meiner Seite nur noch Crocabulia übrig war, auf seiner Seite nur noch Theodor und Anesthesia – was somit den Sieg für mich bedeutete.

Somit konnte ich die diesjährige QT Saison (nach einigen Hochs und Tiefs) positiv abschließen. Die Teilnahme an der WM 2019 sollte damit recht sicher sein. Ich freue mich schon drauf.

1. Platz:

Crocabulia, Anesthesia, Francis Mick, Francis Mick, Arno Kelse, WullyWustruppi

2. Platz:

König Minze, Meister Rab, Theodor Ifor, Francis Mick, Bwork-Bogenschütze, Chafer Lanzenträger, WullyWustruppi

3. Platz:

Meister Rab, Ush, Bwork-Bogenschütze, Chafer Lanzenträger, Persimol – kontrolliert

Wir haben pro Runde ein Spiel aufgezeichnet (darunter mein 2. und 3. Spiel) und werden die dazugehörigen Videos in den kommenden Tagen für euch hochladen 🙂

Bericht von Percimou zum QT in Herne

Am 12.01.2019 fand das fünfte und letzte deutsche Qualifikationsturnier (QT) der aktuellen Saison statt.

Hierzu fanden sich 15 mutige Spieler zusammen, um auf der WM Map 2017 (auch bekannt als Gras & Eis) um die letzten Punkte für die Weltmeisterschaft zu kämpfen.

Auch auf diesem QT durften wir wieder einige unserer ausländischen Krosmaster Freunde begrüßen.

Einer von ihnen – Percimou – konnte sich den 2. Platz sichern.

Er hat einen Bericht zum Turnier verfasst, indem er unter anderem sein Team erklärt, aber auch über seine Matches berichtet. Der Bericht ist zwar auf französisch, aber sehr lesenswert 🙂

Hier gehts zum Bericht.

Turnierbericht Fischkrieg Siegen 31.03.2018

Turnierbericht Fischkrieg – Siegen (31.03.2018)

Zum ersten Mal im Jahr 2018 trafen sich die Krosmaster-Enthusiasten im Laden „Fischkrieg“ von Ralf Siedek in Siegen. Laut Ankündigung war das Turnier auf eine maximale Spielerzahl von 16 Spielern begrenzt und es wurde auf der neuen Fischkrieg-Karte gespielt. Diese Karte wurde vom Krosmaster-Spieler Sammy entworfen und auch, sehr hochwertig, produziert. Ein Bericht zur Karte wird folgen.

Die Anmeldung zum Turnier begann um 14.00 Uhr und die erste Runde sollte um 15.00 Uhr starten. Ab 14.00 Uhr trafen nun auch pünktlich die ersten Spieler ein. Von überall her kamen die Spieler in das, durchaus abgelegene, Siegen-Gosenbach. Beim Veranstalter stieg mit jedem eintreffenden Spieler die Vorfreude auf ein tolles, großes Turnier. Als dann aber die Spieler Nummer 17, 18, 19 und 20 eintrafen, kam ein wenig Hektik auf, um auch noch die Karten 9 und 10 mit Markern, Gelände und Belohnungen zu bestücken. Hier konnte Ralf Siedek mit seiner Spontanität und Kreativität bei den Turnierteilnehmern punkten. Nachdem alle Karten bestückt, die Anmeldung abgeschlossen und der Turnierablauf besprochen war, begann die erste der fünf zu spielenden Runden. Um 20.00 Uhr wurde dann der Sieger Sammy gekrönt und von den Mitspielern gefeiert. Als Preispool konnte Ralf Siedek verschiedene Token aus der Season 2, drei Promofiguren und Token aus dem aktuellen OP-Kit organisieren.

Besonders betonen möchte ich die große Variabilität der gespielten Teams, die sehr faire und offene Spielergemeinschaft und die hohe Frauen-Quote (30%)

Ich bedanke mich bei Ralf Siedek für eine tolle Turnier-Location mit ausreichender Spielfläche, kühlen Getränken und einem tollen Laden mit einer sehr guten Spieleauswahl. 😉

Gastbeitrag von Kai Römerscheid