QT Namur 05.05.2018

Das belgische QT

Vergangenen Samstag (05.05.2018) fand in Namur das diesjährige belgische Qualifikationsturnier statt. Veranstalter war das Team KroSympas. Gastgeber war der Verein In Ludo Veritas, der am Veranstaltungswochenende 30jähriges Bestehen feierte.

Gespielt wurde auf der Plantation Map (World Championship 2015).

Nach einer kurzen Verzögerung (der Drucker wollte nicht funktionieren und einige Teilnehmer verspäteten sich) konnte das Turnier gegen 10.30 Uhr beginnen. 49 Spieler hatten sich eingefunden, um während sechs Runden ihr Können unter Beweis zu stellen. Darunter viele Spielerteams wie KrosOver, tEaM MA SACRE, La Ch’team Kros (mit dem aktuellen französischen Meister Jejam) und KroSympas (mit dem aktuellen Weltmeister Ysu).

Die deutsche Spielergemeinde war mit 6 Spielern vertreten.

 

Spannend wurde es auch in der Mittagspause, als der Kampf um die Mikrowelle begann, um das vorbestellte Essen aufzuwärmen. Aber dies nur als kleine Anekdote nebenbei 😉

Ansonsten war die Verpflegung vor Ort aber top, was auch daran lag, dass der Verein „In Ludo Veritas“ vor Ort verschiedenste Getränke, Kuchen und Snacks verkaufte.

 

Sonderpokale Top 4

Für die besten 4 Spieler gab es Sonderpokale. Im belgischen Stil trug Joris Master hierbei Pommes und Bier in der Hand 😉

Aber auch alle anderen Teilnehmer durften sich über tolle und zum Teil einmalige Preise freuen. So gab es für jeden Spieler die zwei neuen exklusiven Charakterkarten.

Exklusive belgische Charakterkarten

Mein Teambau:

Im Training auf der Plantation Map habe ich festgestellt, dass die Mitte der Map meist zugestellt wird und der Weg für die Figuren recht begrenzt ist. Nach einigen Experimenten mit einem Persimol-Schweinedrache-Team und einem Meister Rab-Minotoror sowie Tests mit Kitty Rage entschloss ich mich letztendlich dazu meinem neuen Lieblingscharakter MuWulf treu zu bleiben. Für mein DM Team ist die Map allerdings nicht offen genug. Also musste ich umwandeln. So entschied ich mich, weniger Figuren dafür aber mehr Bewegung einzubauen. Und wer eignet sich dafür besser als Grougalorasalar, der zudem auch gut als Angreifer einsetzbar ist? Nun brauchte ich nur noch ein Level 1 Figur, die ins Team passte. Ich entschied mich für WullyWustruppi, da dieser nach dem MuWulf noch Schaden raushauen kann und im Notfall dem Gegner 2 AP stiehlt, sodass der Gegner nur noch reduziert (oder aber gar nicht mehr) angreifen kann. Nach einer erfolgreichen Testphase stand dann mein Team für das QT: Grougalorasalar, König Minze, MuWulf und WullyWustruppi. Grougal und Minze haben zwar die gleiche Ini, ich empfinde es aber als sinnvoller, zunächst Grougal zu spielen, da er bei Bedarf jeden Charakter in die notwendige Position schubsen kann.

Das Movement dieses Teams ist extrem hoch, sodass MuWulf im ersten Zug mit seiner Attacke die 2. Reihe der gegnerischen Hälfte erreichen kann. Für den MuWulf ist es auch extrem wichtig, in diese zu kommen, da er dann mit dem „wölfischen Hunger“ 2 Schaden pro Runde mehr macht.

Als Shopper können sowohl Grougal, Minze als auch Wully dienen. Für Grougal finde ich den „Elfenbein-Dofus“ (+1AP 1+RW) extrem reizvoll. Das „1001 Klauen-Set“ (+5 LP) und „Summendrago“ (+1 BP +2LP) sind für den MuWulf sehr interessant. Generell sind die 9er Belohnungen für das Team sehr wertvoll. Auch die 3er Belohnungen lohnen sich sehr für das Team, können auch mal blind gekauft werden. Von den Büchern profitiert Wully ungemein, da er dann auch nach seinem AP Abzug noch angreifen kann.

Mit der Initiative von 29 hat man oft auch den ersten Zug und kann direkt Druck aufbauen und die eigene Wunschposition einnehmen. Zumal ich es besonders auf der Plantation Map extrem wichtig finde, zuerst das Gelände platzieren zu dürfen.

Spiel 1 gegen Julien H.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Sphincter Cell, Ush, Uri

Die Stärke dieses Teams einzuschätzen fiel mir extrem schwer. Ich versuchte, mir Ush vom Hals zu halten und mich so zu positionieren, dass der Gegner mit seinem Sphincter unvorsichtig wird. Mein Wully war dadurch zwar recht schnell besiegt, aber im Gegenzug konnte ich ihm Sphincter und Ush besiegen, was meinen ersten Tagessieg besiegelte.

Spiel 2 gegen Viviana J.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Kerberos, Bwork-Krieger, Emma Sacker, Maskemane

Wie Emma schon vermuten lässt, war in diesem Spiel ein ganz schönes Gemetzel angesagt. Zuerst kümmerte ich mich um Kerberos und musste später meinen Grougal opfern, um mit seiner Attacke für den Fall von Grouga und Maske zu sorgen. Wully fiel schon recht früh. Während ich den Bwork ausschaltete, musste sich mein König Emma geschlagen geben. So stand noch mein MuWulf mit 12 LP und ihre Emma mit 9 LP. Gestärkt durch eine 9er Belohnung machte sich mein MuWulf dazu auf, Emma zu verspeisen. Puh, ausgeglichenes Match, das ich letztendlich für mich entscheiden konnte.

Spiel 3 gegen Adrien R.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Katar, Phaeris, Laika Ledoop, Maskemane

Da Katar für meinen MuWulf durch seinen Schadensoutput gefährlich ist (und ich keinen Heiler im Team habe), lag mein Hauptaugenmerk in diesem Match auf den kleinen Figuren. Ich konnte Phaeris und Grougal ausschalten. Leider reichte dies nicht, da meine Figuren nach und nach von Katar geschädigt wurden. So verlor ich dieses Spiel.

Spiel 4 gegen Kai R.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Bakara, Lobigo, Maskemane

Ich frage mich immer wieder, warum wir quer durch Deutschland, Belgien und Frankreich fahren, nur damit mein Mann und ich gegeneinander spielen…

Na ja, beschweren bringt nix…

Also spielten wir das ganze aus. Glücklicherweise konnte ich meinem MuWulf „Fekadiniert“ (Resistenz) kaufen. Somit konnte mein Wölfchen sehr aggressiv in das Team vorpreschen. Nach anfänglichen Doubles reichte es mir somit, Bakara zu besiegen.

Spiel 5 gegen Alain D.:

König Minze, Kitty Rage, Persimol – kontrolliert, Maskemane

Aus dem Training war mir bewusst, dass das Duell Kitty vs. MuWulf stets sehr eng verläuft. Und so war es dann auch. Ich kam in meiner zweiten Runde an seinen Persimol ran, doch leider überlebte dieser mit 1LP. Zumindest konnte ich ihm aber noch 2AP abziehen, sodass Persimol sich nicht selber buffen konnte. Daraufhin griff er natürlich meinen MuWulf an. In meiner nächsten Runde hatte jeder Spieler nur noch 3 GGs plus dem Wilden. Persimol und Maskemane zu besiegen sollte also reichen. Persimol fiel (wie erwartet). Maskemane stand aber leider so, dass ich mit dem MuWulf nicht aus der gegnerischen Zone heraus angreifen konnte. Bei 3 Grundschaden hielt ich es aber dennoch für gut möglich, dass ich die Heilermaske besiegen könne. Leider missglückte mein Ausweichen-Wurf, sodass ich nur 6 AP über hatte. Nachdem der erste Angriff nur einen Schade verursacht hatte, wusste ich, dass die Maske nicht mehr fallen würde (und Wully konnte aufgrund seiner -2AP) leider nicht mithelfen. Nun galt es meinerseits zu zittern und zu hoffen, dass mein MuWulf nicht fällt. Den Angriff von Kitty überlebte mein MuWulf mit 1 LP. Nun konnte nur noch die Heilermaske mit einem Faustschlag angreifen… – Kein Krit!… – Doch leider spielte mein Würfel nicht mit und ich würfelte keine Rüstung. Mist! So blieb mir nur noch ein GG, doch kein Gegner, den ich erreichen konnte. Mit dem Double meines Gegners im Folgezug war das Spiel für mich leider verloren.

Extrem knappe Kiste!

Spiel 6 gegen Greg D.:

Chabal O’leary, Sarah Faugel, Der Schwarze Rabe

Schon im Vorfeld hatte ich dieses Team gesehen und mich gefragt, wie es funktioniert. Nun konnte ich meine eigenen Erfahrungen damit machen, was ich extrem spannend fand. Gegen Chabal (den 4er Fressballer) hatte ich bis dahin (auch im Training) noch nicht gespielt.

Auf den TakTurm fiel ich dann gleich mal rein, da ich vergessen hatte, dass dieser eine RW von 4 hat. Somit stand mein Wolf sehr weit vorne, bekam aber nur minimal Schaden ab. Dies kam mir sehr gelegen, da mein Ziel, in die gegnerische Hälfte einzudringen, damit unterstützt wurde. Ich musste mich nun entscheiden entweder Sarah oder den Raben anzugreifen. Einerseits hat der Rabe Rüstung, andererseits hat Sarah mehr LP. Da ich den Raben für die größere Bedrohung halte, entschied ich mich, diesen ins Visier zu nehmen. Sowohl mein Gegner als auch ich würfelten unglaublich erfolglos, sodass nach den drei Attacken des Wölfchens „nur“ 5 Schaden auf dem Raben lagen. Wully konnte dann noch in gerader Linie angreifen, sodass der Rabe mit redzuzierten AP in die nächste Runde starten musste. Dieser versuchte dann durch seinen „Abflug“ zu entkommen und mir den Weg zu verbauen. Durch geschickten Einsatz von Grougal konnte ich den Raben aber dennoch mit MuWulf erreichen und ihn somit ausschalten. Danach musste ich mich zwischen Sarah und Chabal als nächstem Ziel entscheiden. Zunächst fiel meine Wahl auf Sarah, doch aufgrund der Positionierung beider Figuren fiel mein Entschluss letztendlich auf Chabal, da dieser von mehreren meiner Figuren attackiert werden konnte.

So konnte ich mein letztes Spiel erfolgreich beenden und den Turniertag somit positiv abschließen.

 

 

Fazit zum Tag:

Die Belgier fokussieren sich beim Teambau mehr auf Bewegung als wir Deutsche. Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, dass in anderen Ländern ein unterschiedliches Meta herrscht.

Es zeigte sich (wie auch schon auf den letzten Turnieren) aber auch hier, dass Grougalorasalar momentan den Teambau dominiert. Und Maskemane ist zurzeit der meistgespielte 1er.

 

Nach einem langen, spannenden Tag mit vielen starken Spielern kam es dann zur Siegerehrung:

Ungeschlagen und mit der gleichen Punktzahl wie der zweitplatzierte, allerdings mit dem besseren Opponent-Score konnte sich Julien O. (den meisten eher als Ysu bekannt) über den Sieg freuen.

Bester deutscher Spieler wurde Sven J. auf Platz 4!

Die Top 4: Sven (4.), Hassen (3., vertreten durch Greg), Julien (1.) und Alban (2.)

Zum Abschluss gab es noch einen Kuchen für den Judge Emmanuel, der an diesem Tag Geburtstag feierte.

Zudem das KroSympas Team hatte noch eine Überraschung für meinen Mann Kai und mich vorbereitet:

Zu unserem ersten Hochzeitstagswochenende hatten sie extra ein Geschenk im Krosmaster Stil gestaltet.

Dafür möchte ich mich auch hier herzlich bedanken! Wir haben uns unendlich gefreut!

Ich muss wieder sagen, dass ich die Krosmaster Community liebe!

Ich freue mich auf das nächste QT! 🙂

Wer sich für das Ranking und die Teamlisten interessiert:
Sobald diese auf der Seite von KroSympas hochgeladen sind, werde ich sie hier verlinken 🙂

Turnierbericht Fischkrieg Siegen 31.03.2018

Turnierbericht Fischkrieg – Siegen (31.03.2018)

Zum ersten Mal im Jahr 2018 trafen sich die Krosmaster-Enthusiasten im Laden „Fischkrieg“ von Ralf Siedek in Siegen. Laut Ankündigung war das Turnier auf eine maximale Spielerzahl von 16 Spielern begrenzt und es wurde auf der neuen Fischkrieg-Karte gespielt. Diese Karte wurde vom Krosmaster-Spieler Sammy entworfen und auch, sehr hochwertig, produziert. Ein Bericht zur Karte wird folgen.

Die Anmeldung zum Turnier begann um 14.00 Uhr und die erste Runde sollte um 15.00 Uhr starten. Ab 14.00 Uhr trafen nun auch pünktlich die ersten Spieler ein. Von überall her kamen die Spieler in das, durchaus abgelegene, Siegen-Gosenbach. Beim Veranstalter stieg mit jedem eintreffenden Spieler die Vorfreude auf ein tolles, großes Turnier. Als dann aber die Spieler Nummer 17, 18, 19 und 20 eintrafen, kam ein wenig Hektik auf, um auch noch die Karten 9 und 10 mit Markern, Gelände und Belohnungen zu bestücken. Hier konnte Ralf Siedek mit seiner Spontanität und Kreativität bei den Turnierteilnehmern punkten. Nachdem alle Karten bestückt, die Anmeldung abgeschlossen und der Turnierablauf besprochen war, begann die erste der fünf zu spielenden Runden. Um 20.00 Uhr wurde dann der Sieger Sammy gekrönt und von den Mitspielern gefeiert. Als Preispool konnte Ralf Siedek verschiedene Token aus der Season 2, drei Promofiguren und Token aus dem aktuellen OP-Kit organisieren.

Besonders betonen möchte ich die große Variabilität der gespielten Teams, die sehr faire und offene Spielergemeinschaft und die hohe Frauen-Quote (30%)

Ich bedanke mich bei Ralf Siedek für eine tolle Turnier-Location mit ausreichender Spielfläche, kühlen Getränken und einem tollen Laden mit einer sehr guten Spieleauswahl. 😉

Gastbeitrag von Kai Römerscheid

Krosmaster Meisterschaft 2018 – Tag 1 und Ausblick mit Basti

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaft 2017/18 liegt hinter uns! 58 Spieler haben den Weg ins schöne Limburg an der Lahn gefunden und sich in sechs spannenden Runden miteinander gemessen. Dabei wurde insbesondere die gute Atmosphäre gelobt, und so konnte man entsprechend viele zufriedene Gesichter sehen.

Das jüngste Gesicht war dabei gerade einmal sieben Jahre jung, konnte sich mit 7 Punkten aber trotzdem überaus ordentlich schlagen. Demgegenüber stand das älteste Gesicht mit immerhin 48 Lebensjahren. Für beide gab es einen Sonderpreis, wie auch für denjenigen mit der weitesten Anreise, welche immerhin 388 Kilometer betrug (aus München). Eine ordentliche Portion Extras gab es auch für die Communities, die in besonders hoher Mann- und Fraustärke antraten – derer waren es fünf, die jeweils sechs oder mehr Spieler in den Wettbewerb schickten. Über extra Preise für ihr nächstes Turnier durften sich freuen: Siegen, Nürnberg, Dortmund, Würzburg und die KroSympas aus Belgien.

Wie geht es nun weiter am zweiten Tag? 32 Spieler werden in vier Gruppen um den Einzug in die finalen Top 16 spielen, wo es dann im KO-System weiter geht. Wer nicht dabei ist, darf sich dennoch freuen: Es finden ganztägig Side Events statt, die wie auch das Hauptevent kostenlos sind. In Gruppen zu vier oder acht Spielern gibt es dabei auch für alle Preise, darunter Highlights wie Krachelklötze, Palmen, Rablinge und Masken. Dabei sein lohnt sich also wieder!

Für unseren noch amtierenden Meister Basti geht es aber erstmal in den Top 32 weiter – ob er seinen Titel verteidigt? “Ich weiß es nicht” zeigt er sich unschlüssig. “Mein Ziel war es, überhaupt mal wieder zu spielen. Ich denke, für einen Platz ganz weit oben bin ich derzeit nicht ambitioniert genug.” Als Favoriten sieht er persönlich Benjamin K. – der einzige, gegen der er jedoch nicht gerne spielen mag ist sein Teamkollege Andre L., zu dem er ganz ohne Erwartungsdruck schlicht sagt, dass “es Zeit wird, das er mal den Titel holt.”

Als coolster Spieler des Turniers dürfte Basti, der selbst abends im Dunkeln Sonnenbrille trug, zumindest gelten. Tatsächlich ging es dabei jedoch gar nicht um die Coolness – der Gute hat jedoch kurz vor dem Meisterschaft seine normale Brille in einem südafrikanischem Canyon versenkt. Dank Sonnenbrille konnte er dann aber doch gut genug sehen. Und was? “Am meisten gespielt wurde, soweit ich es gesehen habe, Kitty Rage. Auch Grugalorasalar wurde sehr viel gespielt. Dies liegt aber nicht an der Nationals-Map, sondern einfach an ihrer allgemeinen Stärke, die viel zu stark ist.”

Auffällig fand er zudem, dass sehr viele Spieler sehr aggressiv vorgingen. “Einige Spiele waren im Grunde nach zwei Zügen je Seite entschieden”, was ihm selbst auch passierte. Zumindest für die Top 16 rechnet Basti aber mit “deutlich längeren” Spielen.

Zuletzt Basti’s Team des Tags: “Ben der Ripat, Meister Rab, Dark Vlad, Hanur Armein und Maskemane, das Team von Stefan L. – das fand ich echt cool, weil es Dark Vlad einfach so viel besser macht als das Team, wie man ihn früher gespielt hat.” Und als Nachtrag: “Insgesamt hatte ich sehr spaßige Spiele und fand die Organisation auch überaus gut gelungen!”

Morgen sehen wir dann, ob Basti seinen Titel doch verteidigt oder wer vielleicht erstmals Meister wird – wir sind gespannt, und freuen uns auf einen tollen zweiten Tag! Wir hoffen, all wieder zu sehen und mindestens ebenso viel Spaß zu haben wie heute.

Turnierbericht DC #19

DC #19 - Preispool

Gastbeitrag von Christina T.


Am 10.12.2017 fand in der Taverne Zu den Vier Winden in Bochum das DC #19 statt. Dabei handelte es sich gleichzeitig um das dritte und vorerst letzte DC-Jahresendturnier. Anders als in den beiden Vorjahren konnte dieses Mal jeder um den Titel „DC Champion 2017“ kämpfen. Es gab keinerlei Voraussetzungen; jeder durfte mitspielen – lediglich die Teilnahmegebühr verringerte sich für jedes DC in diesem Jahr, an dem man teilgenommen hatte.

Gespielt wurde auf der DC-eigenen „Dark Crypt“-Map im Season Format mit der Besonderheit, dass das Team nur aus einer geraden Anzahl an Krosmastern (also 4/6/8) bestehen durfte.

Weiterlesen Turnierbericht DC #19

Pegasus-Cup 2017 – Das Finale auf der Feencon

Über Monate hinweg konnten die Spieler auf offiziellen Turnieren Punkte sammeln, um sich für das Finale des Pegasus-Cup auf der Feencon in Bonn Bad Godesberg zu qualifizieren. Insgesamt 32 Spieler konnten teilnehmen, wovon 27 den Weg nach Bonn antraten. Dabei gab es für alle Teilnehmer mindestens ein Kartenspiel von Pegasus. Die obere Hälfte durfte sich über das Eternal Deck und eine Wakfu-Deckbox freuen, und je höher es ging, umso mehr wuchsen die Preise an, bis hin zu einer Großfigur sowie liebevoll gestalteten Pokalen.

Eine Teilnahmegebühr gab es dabei nicht – alles wurde bereitgestellt, und selbst Con-Eintritt wurde nicht fällig, obgleich man mit dem Bändchen sogar beide Tage auf dem Event verweilen konnte. Da darf man Pegasus Spiele und OP-Manager Ralf durchaus Respekt zollen – toll gemacht! Auch das Judge-Team, bestehend aus Tom und Sebastian, machte einen guten Job, so dass spannenden Spielen in angenehmer Atmosphäre nichts im Wege stand: Die Stimmung war gut, man freute sich Spieler aus ganz Deutschland zu treffen und verbrachte einen schönen Tag. Eingeschränkt wurde der Spaß lediglich durch con-typische Probleme wie Geräuschkulisse, begrenztem Platz und eine recht warme, stickige Luft – wovon sich jedoch keiner abhalten ließ, das Turnier zu genießen.

Den ersten Platz konnte dabei der amtierenden Deutsche Meister Sebastian “Basti” Geiger erobern. Das gesamte Standing (Name/Punkte):

  1. Sebastian G./13
  2. Kevin-Martin S./12
  3. Christina T./12
  4. Andre L./11
  5. Sven J./10
  6. Ralf W./9
  7. Stefan B./9
  8. Benjamin K./9
  9. Alexander H./9
  10. Martin T./8
  11. Victor M./8
  12. Oleg M./8
  13. Jürgen W./7
  14. Robin R./7
  15. Doreen L./7
  16. Kai R./7
  17. Michael F./6
  18. Michael W./6
  19. Viviana J./6
  20. Dirk F./5
  21. Lars G./5
  22. Arne S./5
  23. Tobias A./4
  24. Thore W./4
  25. Marcel B./4
  26. Cindy N./3
  27. Sarah P./3

Zusätzlich gab es Sonderpreise: Diese gingen an Viviana für die meisten gespielten Turniere und Thore als jüngsten Spieler. Zudem wurde erstmals der Community-Wanderpokal vergeben. Hierfür nannten die Teilnehmer ihre Stammlocation, und mittels einer vom OP-Manager erstellten Formel wurde ermittelt, welche Location sich in Relation zu den Spielern am besten schlug. Insgesamt waren 10 Spielstätten vertreten, wobei sich die Location Zu den 4 Winden/Bochum den Pokal sichern konnte, vor Erfurt-Jena-Dresden-Leipzig und Dortmund. Letztere stellten zudem die meisten Spieler – insgesamt sieben!

Der Pegasus-Cup darf in seiner ersten Auflage als rundum gelungen gewertet werden, und so wird er auch weiter stattfinden. Ab September dürfen wieder Punkte gesammelt werden für die Teilnahme am Finale – die sich bestimmt wieder lohnen wird!

 

Teamlisten Cardgalaxy Wakfu-Release

  • Duke Rex
  • Chafer Lanzenträger
  • Lou
  • Persimol - Kontrolliert
  • Dey Kiri

  • Nox
  • Chafer Lanzenträger
  • Persimol - Kontrolliert
  • Chafer Infantrist
  • Maskenman - ...

  • Julith
  • Khan Karkass
  • Ush
  • Phaeris - Abgekämpft
  • Dey Kiri

  • Luki Luki
  • Toni Nitro Tortelli
  • Toni Nitro Tortelli
  • Maskaman - ...
  • Emma Sacker
  • Kävin

  • Nox
  • Remmington Smiss - Angeheuert
  • Wally Fäller
  • Djaul

  • Julith
  • Duke Rex
  • Lou
  • Maskeman - ...

  • Rückzu Tritt
  • Khan Karkass
  • Persimol - Kontrolliert
  • Maskeman - ...

  • Khan Karkass
  • Luki Luki
  • Ush
  • Chafer Lanzenträger
  • Persimol - Kontrolliert

  • Julith
  • Duke Rex
  • Grinskaz
  • Maskeman - ...

  • Duke Rex
  • Schlöck
  • Grinskaz
  • Maskeman - ...

  • Bakara
  • Ush
  • Henual
  • Ingo
  • Steamy Wonder

  • Henual
  • Grinskaz
  • Persimol - Kontrolliert
  • Dey Kiri
  • Emma Sacker

Impressionnen DC#14 und Jahresendturnier

Am 5. Februar fand in den 4 Winden in Bochum das erste Double Critical-Turnier des neuen Jahres statt – das DC #14. Allerdings ohne die erfolgreichsten Spieler des Vorjahres: Diese spielten parallel das Jahresendturnier, umd Vorjahresieger Sven von einem erneuten Sieg abzuhalten – ohne Erfolg. Lustig war es dennoch! Hier findet ihr einige Impressionen:

Turnierbericht CardGalaxy

Ein tolles erstes Turnier in der CardGalaxy in Oberhausen.

Ganze 10 Spieler aller altersklassen fanden sich zusammen, um auszufechten, wer denn der Beste Spieler von allen ist. Ganz schlaue finden aber unter den Bildern nicht nur bekannte, sondern auch Konzeptzeichnungen unbekannter Krosmaster.

  • Rolf Bak
  • Rückzu Tritt
  • Ayan
  • Midas Nefred
  • Steamy Wonder

  • Ingo Oltzan
  • Lilotte
  • Lobigo
  • Emma Sacker
  • Kävin

  • Bakara
  • Henual
  • Diver Birel
  • Ayan
  • Dey Kiri

  • Khan Karkass
  • Phaeris - Abgekämpft
  • Boomba
  • Lou
  • Merkator

  • Bakara
  • Kitty Rage
  • Lilotte
  • Rolf Bak

  • Joung Kerubim
  • Captain Amakma
  • Ingo Oltzan
  • Ingo Oltzan

  • Khan Karkass
  • Luki Luki
  • Koa Gulia
  • Toni Nitro Tortelli
  • Emma Sacker

  • Bakara
  • Duke Rex
  • Henual
  • Dey Kiri

  • Yago
  • Adamai
  • Cleome
  • Grougaloragran
  • Tristamax

  • Khan Karkass
  • Kitty Rage
  • Emma Sacker
  • Dey Kiri

Ja, hier findest du keinen Spieler, sondern eine kleine versteckte Info aus der Krosmaster-Universum (Achtung, Gerüchte!):
Das Dual Pack 3 wird nach mir zugetragenen verlässlichen Informationen in der schon vor längerer Zeit gespoilerten Version NICHT erscheinen.

Standings nach 4 Runden:

  1. Sven
  2. Ralf
  3. Viviana
  4. Jürgen
  5. Dirk
  6. Nic
  7. Tobias
  8. Andras
  9. Thore
  10. Michael

Und hier noch ein paar wenige weitere Bilder, die Aufnahmen findet ihr bald direkt im Youtube-Channel der CardGalaxy!


Bitte die Bilder nicht woanders wieder hochladen, und bei Weitergabe von Infos die Quelle nennen!

Bildergalerie CDF (französ. Meisterschaft)

Natürlich haben wir auch ein paar Bilder gemacht bei unserem Ausflug zur CDF in der Ankama-Firmenzentrale.

Erste Feststellung dabei: Ankama liegt gefühlt und optisch im “Nichts”, und ist auch von außen sehr dezent. Um nicht zu sagen: Hätte man auch übersehen können. Im Inneren erschließt sich dann aber doch, dass es sich um Ankama handelt – bereits im Eingangsbereich erwartet die Besucher eine lebensgroße Amalia. Neben Spieltischen, Nebenveranstaltungen wie einer Eintauschaktion und Eindrücken von der Sammlung gemoddeter Figuren haben wir also auch ein paar Bilder der Zentrale gemacht – von der Amalia bis zum ernüchternden Blick vom Balkon. Aber genug gesagt, auf zur Bildergalerie!

Und das letzte Bild, welches natürlich nicht fehlen darf: Unser Gruppenbild vom “Team Fressack Germany” – Sebastian, Michael und Stefan, zusammen mit der Amalia – womit sich der Kreis irgendwie wieder schließt.

CDF (französ. Meisterschaft) Tag 2

Ce sont les impressiones de la deuxieme jour (Unsere Impressionen vom zweiten Tag):

Sebastian:

Nach einer viel zu kurzen Nacht (man musste ja ein Team fürs Team-Turnier bauen) ging es für mich morgens mit einem neuen Team in den zweiten Tag. Mein vorheriges Team war nicht mehr spielbar, da alle Figurenbeschränkungen (inkl. Boss!) teamweit galten. Miku als bester von uns am ersten Tag hat seit Team behalten, und so stand mir mein Duke nicht mehr zur Verfügung. Auch Henual wollte ich vermeiden, damit Stefan mehr Möglichkeiten beim Deckbau hatte. Beim Überlegen erinnerte sich Stefan an ein Team, dass zwei Sschlöck und einen Boss enthielt, und gegen dass er damals verloren hatte. Den Boss ersetzen wir dabei einfach einmal durch Sphincer Cell, und fertig war mein Team. Damit machte ich auch in den vier (beziehungsweise drei) Runden des Team-Turnieres fast genausoviele Punkte wie in den sieben Runden des ersten Tages. Dabei verlor ich die erste Runde, in der zweiten konnte ich durch das Freilos persönlich natürlich keine Punkte holen (das Team hat das ***BYE*** natürlich besiegt), in der dritten gab es dann ein Unentschieden und die vierte und letzte habe ich gewonnen (gegen den, der das Sschlöck-Team am 1. Tag spielte). Da sieht man wieder mal toll, dass man ein paar Runden braucht, um in ein Team rein zukommen. Das Finale der CDF haben wir leider nicht mehr miterlebt, das Ende des Finales war zu einem Zeitpunkt, zu dem wir nicht mehr in Frankreich waren.

Michael:

Tag 2 begann für uns etwas später – wir mussten ja auch mal schlafen. Das Team-Turnier war äußerst spaßig, und wäre sicherlich auch eine Überlegung hierzulande wert. Mit meinen eigenen “Erfolgen” in den drei gespielten Partien bin ich definitiv nicht zufrieden – aber manchmal läuft es auch einfach nicht. Letztlich hat es ja dennoch gefallen, und mit ein paar netten Preisen (die es in Deutschland noch nicht zu gewinnen gab) hat es sich dann auch wirklich gelohnt. Zusammen mit unseren Einkäufen konnten wir die Heimreise so mit mehr Gepäck antreten, und auf ein schönes Wochenende zurückblicken. Insgesamt bin ich also durchaus zufrieden mit dem Wochenende. Es hat sich definitiv gelohnt, wir haben schöne Mitbringsel, haben gute Gespräche geführt und waren umgeben von netten Leuten in schöner Atmosphäre. Und der besonders kräftige Applaus der anderen Teams für die “Gäste aus Deutschland” war einfach klasse. Nächstes Jahr dann gerne wieder!

Stefan:

Zuviel französisches Bier, zu wenig Schlaf und noch ein (altes) neues Team für Tag 2. Aber wie heißt es ja so schön: Besoffen geht alles besser – also auf zum Team-Turnier. Ein besseres Abschneiden als am Tag 1 war mein selbst gesetztes Ziel. In der ersten Runde wurden unsere Teams total überfahren, kaum eine Chance. Miku schafte als Einziger ein Unentschieden. Runde 2: Juhu, ein Freilos – dann haben wir ja Zeit…ODER SO ÄHNLICH. Der Versuch unsere am Vortag bestellten Sachen aus dem Ankama-Shop zu bekommen dauerte ja nur rund 90 Minuten. Danach auf zu Runde 3 , juhu, gewonnen. Miku verliert und Sebastian schaft das Unentschieden. Somit 4 Punkte. Jetzt verzögerte sich alles etwas, da zwei mal neue Paarungen gedruckt werden mussten, aber irgendwann war dann doch wieder alles im Reinen und wir konnten mit der letzten Runde starten.Und da war er wieder, der Familienvater aus Süd Frankreich mit seien beiden Söhnen. Am Tag 1 muste ich gegen ihn und Miku gegen einen seiner Söhne antreten und dieses mal als Team. Miku verliert nach 20 Minuten , zu dem Zeitpunkt sieht es bei mir auch nicht gut aus. aber ich kann das Ruder noch rumreißen. jetzt liegt alles an Sebastian, und er gewinnt auch. Somit Platz 6 im Team Turnier mit 7 Punkten, ich bin zufrieden. Die anderen beiden wohl auch.

Morgen folgt dann noch unsere Bildergalerie vom Turnier und der Ankama-Zentrale selbst!