Umbau

Liebe Community,
wir versuchen, unsere Seite noch besser für euch zu machen.

Deshalb passen wir in den nächsten Wochen unsere Menüs und Kategorien an und fügen gleichzeitig neue Inhalte hinzu.

Während dieser Zeit kann es vorkommen, dass es leere Menüs ohne Inhalt gibt, Posts mehrmals oder garnicht auf der Startserite auftauchen, oder andere Unschönheiten.

Wir bitten dies zu entschuldigen.

QT Namur 05.05.2018

Das belgische QT

Vergangenen Samstag (05.05.2018) fand in Namur das diesjährige belgische Qualifikationsturnier statt. Veranstalter war das Team KroSympas. Gastgeber war der Verein In Ludo Veritas, der am Veranstaltungswochenende 30jähriges Bestehen feierte.

Gespielt wurde auf der Plantation Map (World Championship 2015).

Nach einer kurzen Verzögerung (der Drucker wollte nicht funktionieren und einige Teilnehmer verspäteten sich) konnte das Turnier gegen 10.30 Uhr beginnen. 49 Spieler hatten sich eingefunden, um während sechs Runden ihr Können unter Beweis zu stellen. Darunter viele Spielerteams wie KrosOver, tEaM MA SACRE, La Ch’team Kros (mit dem aktuellen französischen Meister Jejam) und KroSympas (mit dem aktuellen Weltmeister Ysu).

Die deutsche Spielergemeinde war mit 6 Spielern vertreten.

 

Spannend wurde es auch in der Mittagspause, als der Kampf um die Mikrowelle begann, um das vorbestellte Essen aufzuwärmen. Aber dies nur als kleine Anekdote nebenbei 😉

Ansonsten war die Verpflegung vor Ort aber top, was auch daran lag, dass der Verein „In Ludo Veritas“ vor Ort verschiedenste Getränke, Kuchen und Snacks verkaufte.

 

Sonderpokale Top 4

Für die besten 4 Spieler gab es Sonderpokale. Im belgischen Stil trug Joris Master hierbei Pommes und Bier in der Hand 😉

Aber auch alle anderen Teilnehmer durften sich über tolle und zum Teil einmalige Preise freuen. So gab es für jeden Spieler die zwei neuen exklusiven Charakterkarten.

Exklusive belgische Charakterkarten

Mein Teambau:

Im Training auf der Plantation Map habe ich festgestellt, dass die Mitte der Map meist zugestellt wird und der Weg für die Figuren recht begrenzt ist. Nach einigen Experimenten mit einem Persimol-Schweinedrache-Team und einem Meister Rab-Minotoror sowie Tests mit Kitty Rage entschloss ich mich letztendlich dazu meinem neuen Lieblingscharakter MuWulf treu zu bleiben. Für mein DM Team ist die Map allerdings nicht offen genug. Also musste ich umwandeln. So entschied ich mich, weniger Figuren dafür aber mehr Bewegung einzubauen. Und wer eignet sich dafür besser als Grougalorasalar, der zudem auch gut als Angreifer einsetzbar ist? Nun brauchte ich nur noch ein Level 1 Figur, die ins Team passte. Ich entschied mich für WullyWustruppi, da dieser nach dem MuWulf noch Schaden raushauen kann und im Notfall dem Gegner 2 AP stiehlt, sodass der Gegner nur noch reduziert (oder aber gar nicht mehr) angreifen kann. Nach einer erfolgreichen Testphase stand dann mein Team für das QT: Grougalorasalar, König Minze, MuWulf und WullyWustruppi. Grougal und Minze haben zwar die gleiche Ini, ich empfinde es aber als sinnvoller, zunächst Grougal zu spielen, da er bei Bedarf jeden Charakter in die notwendige Position schubsen kann.

Das Movement dieses Teams ist extrem hoch, sodass MuWulf im ersten Zug mit seiner Attacke die 2. Reihe der gegnerischen Hälfte erreichen kann. Für den MuWulf ist es auch extrem wichtig, in diese zu kommen, da er dann mit dem „wölfischen Hunger“ 2 Schaden pro Runde mehr macht.

Als Shopper können sowohl Grougal, Minze als auch Wully dienen. Für Grougal finde ich den „Elfenbein-Dofus“ (+1AP 1+RW) extrem reizvoll. Das „1001 Klauen-Set“ (+5 LP) und „Summendrago“ (+1 BP +2LP) sind für den MuWulf sehr interessant. Generell sind die 9er Belohnungen für das Team sehr wertvoll. Auch die 3er Belohnungen lohnen sich sehr für das Team, können auch mal blind gekauft werden. Von den Büchern profitiert Wully ungemein, da er dann auch nach seinem AP Abzug noch angreifen kann.

Mit der Initiative von 29 hat man oft auch den ersten Zug und kann direkt Druck aufbauen und die eigene Wunschposition einnehmen. Zumal ich es besonders auf der Plantation Map extrem wichtig finde, zuerst das Gelände platzieren zu dürfen.

Spiel 1 gegen Julien H.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Sphincter Cell, Ush, Uri

Die Stärke dieses Teams einzuschätzen fiel mir extrem schwer. Ich versuchte, mir Ush vom Hals zu halten und mich so zu positionieren, dass der Gegner mit seinem Sphincter unvorsichtig wird. Mein Wully war dadurch zwar recht schnell besiegt, aber im Gegenzug konnte ich ihm Sphincter und Ush besiegen, was meinen ersten Tagessieg besiegelte.

Spiel 2 gegen Viviana J.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Kerberos, Bwork-Krieger, Emma Sacker, Maskemane

Wie Emma schon vermuten lässt, war in diesem Spiel ein ganz schönes Gemetzel angesagt. Zuerst kümmerte ich mich um Kerberos und musste später meinen Grougal opfern, um mit seiner Attacke für den Fall von Grouga und Maske zu sorgen. Wully fiel schon recht früh. Während ich den Bwork ausschaltete, musste sich mein König Emma geschlagen geben. So stand noch mein MuWulf mit 12 LP und ihre Emma mit 9 LP. Gestärkt durch eine 9er Belohnung machte sich mein MuWulf dazu auf, Emma zu verspeisen. Puh, ausgeglichenes Match, das ich letztendlich für mich entscheiden konnte.

Spiel 3 gegen Adrien R.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Katar, Phaeris, Laika Ledoop, Maskemane

Da Katar für meinen MuWulf durch seinen Schadensoutput gefährlich ist (und ich keinen Heiler im Team habe), lag mein Hauptaugenmerk in diesem Match auf den kleinen Figuren. Ich konnte Phaeris und Grougal ausschalten. Leider reichte dies nicht, da meine Figuren nach und nach von Katar geschädigt wurden. So verlor ich dieses Spiel.

Spiel 4 gegen Kai R.:

Gegnerisches Team: Grougalorasalar, Bakara, Lobigo, Maskemane

Ich frage mich immer wieder, warum wir quer durch Deutschland, Belgien und Frankreich fahren, nur damit mein Mann und ich gegeneinander spielen…

Na ja, beschweren bringt nix…

Also spielten wir das ganze aus. Glücklicherweise konnte ich meinem MuWulf „Fekadiniert“ (Resistenz) kaufen. Somit konnte mein Wölfchen sehr aggressiv in das Team vorpreschen. Nach anfänglichen Doubles reichte es mir somit, Bakara zu besiegen.

Spiel 5 gegen Alain D.:

König Minze, Kitty Rage, Persimol – kontrolliert, Maskemane

Aus dem Training war mir bewusst, dass das Duell Kitty vs. MuWulf stets sehr eng verläuft. Und so war es dann auch. Ich kam in meiner zweiten Runde an seinen Persimol ran, doch leider überlebte dieser mit 1LP. Zumindest konnte ich ihm aber noch 2AP abziehen, sodass Persimol sich nicht selber buffen konnte. Daraufhin griff er natürlich meinen MuWulf an. In meiner nächsten Runde hatte jeder Spieler nur noch 3 GGs plus dem Wilden. Persimol und Maskemane zu besiegen sollte also reichen. Persimol fiel (wie erwartet). Maskemane stand aber leider so, dass ich mit dem MuWulf nicht aus der gegnerischen Zone heraus angreifen konnte. Bei 3 Grundschaden hielt ich es aber dennoch für gut möglich, dass ich die Heilermaske besiegen könne. Leider missglückte mein Ausweichen-Wurf, sodass ich nur 6 AP über hatte. Nachdem der erste Angriff nur einen Schade verursacht hatte, wusste ich, dass die Maske nicht mehr fallen würde (und Wully konnte aufgrund seiner -2AP) leider nicht mithelfen. Nun galt es meinerseits zu zittern und zu hoffen, dass mein MuWulf nicht fällt. Den Angriff von Kitty überlebte mein MuWulf mit 1 LP. Nun konnte nur noch die Heilermaske mit einem Faustschlag angreifen… – Kein Krit!… – Doch leider spielte mein Würfel nicht mit und ich würfelte keine Rüstung. Mist! So blieb mir nur noch ein GG, doch kein Gegner, den ich erreichen konnte. Mit dem Double meines Gegners im Folgezug war das Spiel für mich leider verloren.

Extrem knappe Kiste!

Spiel 6 gegen Greg D.:

Chabal O’leary, Sarah Faugel, Der Schwarze Rabe

Schon im Vorfeld hatte ich dieses Team gesehen und mich gefragt, wie es funktioniert. Nun konnte ich meine eigenen Erfahrungen damit machen, was ich extrem spannend fand. Gegen Chabal (den 4er Fressballer) hatte ich bis dahin (auch im Training) noch nicht gespielt.

Auf den TakTurm fiel ich dann gleich mal rein, da ich vergessen hatte, dass dieser eine RW von 4 hat. Somit stand mein Wolf sehr weit vorne, bekam aber nur minimal Schaden ab. Dies kam mir sehr gelegen, da mein Ziel, in die gegnerische Hälfte einzudringen, damit unterstützt wurde. Ich musste mich nun entscheiden entweder Sarah oder den Raben anzugreifen. Einerseits hat der Rabe Rüstung, andererseits hat Sarah mehr LP. Da ich den Raben für die größere Bedrohung halte, entschied ich mich, diesen ins Visier zu nehmen. Sowohl mein Gegner als auch ich würfelten unglaublich erfolglos, sodass nach den drei Attacken des Wölfchens „nur“ 5 Schaden auf dem Raben lagen. Wully konnte dann noch in gerader Linie angreifen, sodass der Rabe mit redzuzierten AP in die nächste Runde starten musste. Dieser versuchte dann durch seinen „Abflug“ zu entkommen und mir den Weg zu verbauen. Durch geschickten Einsatz von Grougal konnte ich den Raben aber dennoch mit MuWulf erreichen und ihn somit ausschalten. Danach musste ich mich zwischen Sarah und Chabal als nächstem Ziel entscheiden. Zunächst fiel meine Wahl auf Sarah, doch aufgrund der Positionierung beider Figuren fiel mein Entschluss letztendlich auf Chabal, da dieser von mehreren meiner Figuren attackiert werden konnte.

So konnte ich mein letztes Spiel erfolgreich beenden und den Turniertag somit positiv abschließen.

 

 

Fazit zum Tag:

Die Belgier fokussieren sich beim Teambau mehr auf Bewegung als wir Deutsche. Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, dass in anderen Ländern ein unterschiedliches Meta herrscht.

Es zeigte sich (wie auch schon auf den letzten Turnieren) aber auch hier, dass Grougalorasalar momentan den Teambau dominiert. Und Maskemane ist zurzeit der meistgespielte 1er.

 

Nach einem langen, spannenden Tag mit vielen starken Spielern kam es dann zur Siegerehrung:

Ungeschlagen und mit der gleichen Punktzahl wie der zweitplatzierte, allerdings mit dem besseren Opponent-Score konnte sich Julien O. (den meisten eher als Ysu bekannt) über den Sieg freuen.

Bester deutscher Spieler wurde Sven J. auf Platz 4!

Die Top 4: Sven (4.), Hassen (3., vertreten durch Greg), Julien (1.) und Alban (2.)

Zum Abschluss gab es noch einen Kuchen für den Judge Emmanuel, der an diesem Tag Geburtstag feierte.

Zudem das KroSympas Team hatte noch eine Überraschung für meinen Mann Kai und mich vorbereitet:

Zu unserem ersten Hochzeitstagswochenende hatten sie extra ein Geschenk im Krosmaster Stil gestaltet.

Dafür möchte ich mich auch hier herzlich bedanken! Wir haben uns unendlich gefreut!

Ich muss wieder sagen, dass ich die Krosmaster Community liebe!

Ich freue mich auf das nächste QT! 🙂

Wer sich für das Ranking und die Teamlisten interessiert:
Sobald diese auf der Seite von KroSympas hochgeladen sind, werde ich sie hier verlinken 🙂

Qualifikationsturnier oder kurz QT – was ist das überhaupt?

2016 wurde eine neue Rangliste für die Krosmaster Arena Weltmeisterschaft eingeführt.
Punkte für diese Rangliste erhalten Spieler durch die Teilnahme an den weltweiten Qualifikationsturnieren (QT)
Die besten 24 Spieler der Rangliste qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft.

 

Des Weiteren wird es 2019 zum ersten Mal „Open Turniere“ (vergleichbar mit den Open im Tennis oder anderen Sportarten) in den sieben großen Krosmaster Nationen geben: Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Brasilien, Russland und China. Die Top 3 der einzelnen Opens qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft.

 

In Deutschland werden fünf QTs und das German Open veranstaltet.

 

Neben den tollen Preisen, die ihr auf den QTs gewinnen könnt und der einmaligen Chance, sich durch eine erfolgreiche Teilnahme für die Weltmeisterschaft 2019 zu qualifizieren, locken die QTs natürlich auch mit anderen Vorteilen:
Ihr trefft neue Leute und könnt euch mit den besten Spieler der Krosmaster Community duellieren. Dabei steht neben dem Match auch immer der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Wo trifft man schon auf ausländische Spieler – außer auf den QTs?
Du bist Turnierneuling? Auch nicht schlimm! Hier bietet sich die perfekte Gelegenheit, um dein Team auszuprobieren!
Also los, sucht euch einen QT-Termin (oder am besten gleich mehrere 😉 ) aus und meldet euch unter Krosmaster-Organizedplay@gmx.de an 🙂 Ihr erhaltet dann eine Bestätigungsmail. 

 

2. Juni im Spielegeschäft „Fischkrieg“ in Siegen

Startgeld: €15,-  (Vorkasse)

Anmeldung: 11.00 Uhr; Start der ersten Runde: 12.00 Uhr

Format: 12 Punkte Constructed nach SEASON Format und der Boss- und Bannliste mit Stand April 2018

Karte: Nationals 2018

Maximale Spielerzahl: 40 

Anmeldungen bitte unter: Krosmaster-Organizedplay@gmx.de

 

 

7. Juli im Spielegeschäft „Ultracomix“ in Nürnberg

Startgeld: €15,-  (Vorkasse)

Anmeldung: 11.00 Uhr; Start der ersten Runde: 12.00 Uhr.

Format: 12 Punkte Constructed nach SEASON Format und der Boss- und Bannliste mit Stand April 2018

Karte: Nationals 2018

Spielerzahl: 32

Anmeldungen bitte unter: Krosmaster-Organizedplay@gmx.de

ACHTUNG: Wie auf der DM werden wir eine Verlosung machen und wir haben einige tolle Preise für euch im Gepäck. Genaueres dazu folgt..

 

 

7. Oktober auf der “Saarcon” in Saarbrücken (Aula der Universität des Saarlandes)

Startgeld: €15,-  (Vorkasse)

Anmeldung: -wird noch bekannt gegeben-

Format: 12 Punkte Constructed nach SEASON Format und der Boss- und Bannliste mit Stand April 2018 

Karte: -wird noch bekannt gegeben-

 

Die weiteren QT-Termine folgen in Kürze!!

 

 

Preise

Neben Weltmeisterschaftspunkten gibt es wie immer natürlich auch spannende Preise zu gewinnen:

 

Alle Teilnehmer: 1 Set aus 4 Würfeln, 2 Promo-Figuren

Top32: EIne Wakfu Deck Box

Top8: Preise aus dem S4 OP Kit (1 komplettes Kit wird unter den TOP 8 aufgeteilt)

3rd: Eine der aktuellen XL Figuren

2nd: Eine der beiden neuen XL Figuren (Elely oder Flopin), + 100€ Reisegutschein zu einem QT oder der WM

1st: Eine der beiden neuen XL Figuren (Elely oder Flopin), + 200€ Reisegutschein zu einem QT oder der WM [ersetzt den 100€ Reisegutschein]

 

 

 

Punktesystem

Die Teilnahme an oder noch besser das Gewinnen dieser Qualifikationsturniere bringt in der neuen Rangliste Punkte, die ihr aus dieser Tabelle entnehmen könnt. Je mehr Spieler an einem Turnier teilnehmen, desto mehr Punkte könnt ihr gewinnen.

Die Verteilung der Punkte für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft hängt von der Anzahl Teilnehmer ab:

  • QT bis 16 Spieler:
    • Platz 1: 8 Punkte
    • Platz 2: 5 Punkte
    • Platz 3-4: 3 Punkte
    • alle übrigen Teilnehmer: 1 Punkt
  • QT mit 17-31 Spielern:
    • Platz 1: 12 Punkte
    • Platz 2: 6 Punkte
    • Platz 3-4: 4 Punkte
    • Platz 5-8: 2 Punkte
    • alle übrigen Teilnehmer: 1 Punkt
  • QT mit 32-42 Spielern:
    • Platz 1: 15 Punkte
    • Platz 2: 8 Punkte
    • Platz 3-4: 5 Punkte
    • Platz 5-8: 2 Punkte
    • alle übrigen Teilnehmer: 1 Punkt
  • QT mit 43-64 Spielern:
    • Platz 1: 18 Punkte
    • Platz 2: 10 Punkte
    • Platz 3-4: 6 Punkte
    • Platz 5-8: 4 Punkte
    • Platz 9-16: 2 Punkte
    • alle übrigen Teilnehmer: 1 Punkt
  • QT mit mehr als 64 Spielern:
    • Platz 1: 21 Punkte
    • Platz 2: 12 Punkte
    • Platz 3-4: 8 Punkte
    • Platz 5-8: 5 Punkte
    • Platz 9-16: 3 Punkte
    • Platz 17-32: 2 Punkte
    • alle übrigen Teilnehmer: 1 Punkt

 

 

 

Turnierzeitraum
Der Turnierzeitraum endet am 31. März 2019. Nach Ende dieses Zeitraums wird das Ranking festgesetzt und die 48 besten internationalen Spieler qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft.

Sonderformat für den Community Cup im Mai

Sonderformat für den Community Cup im Mai:
Frühlings-ERWACHEN
Für die 5 Wochen vom 28. April bis zum 3. Juni können Spieler Sonderpunkte für den Community Cup erwerben, wenn das Turnier in einem speziellen Format durchgeführt wird:
Es handelt sich dabei um ein abgewandeltes 3-Sterne ETERNAL. Ihr könnt also schon mal eure Season 1 aus dem Schrank holen und abstauben 🙂 Wie immer dürfen sie jedoch nur mit den ETERNAL Versionen der Karten gespielt werden.
Im Gegensatz zum normalen ETERNAL gibt es eine BOSS und eine BANN Liste:
GEBANNT:
– Thio
– Arthur Bine
– Julith
– Cardboard Tube Samurai
– Nemensis Samurai
– BEIDE spanischen Sonderfiguren
– BEIDE belgischen Sonderfiguren
– Dark Vlad Patriot (italienische Sonderfigur)
– Dardondarkal (WM 2017 Sonderfigur)
Im Klartext bedeutet dass, das von den ganzen inoffiziellen und Sonderfiguren NUR der German Gelly gespielt werden darf. Sollten also im Mai oder auch Juni noch schweizerische, russische oder französische “Sonderfiguren” der Communities herauskommen, dürfen die auch nicht gespielt werden.
BOSS:
– Djaul
– Poochan
– Kitty Rage
– Henual
– Phaeris
– Der Schwarze Rabe
– Rückzu Tritt
– Schweinedrachen
– Grougalorasalar
Da es Frühling ist und Liebe in der Luft liegt, gelten für den Teambau einige Zusatzregeln: Euer Team muss entweder eine Eniripsa ODER eine (im Original) rosafarbene Figur enthalten. Letztere könnten etwa Draconixa, Otomai oder Anne Mayek sein. Auch Harry Saff mit seinem Rosa Dragooner gilt, da er Teil der Figur ist 🙂
Die Zusatzpunkte für den Cup gibt es für alle Teilnehmer an Turnieren in dem oben genannten Format, für den Sieger sowie für Spieler, die ein Team mit mindestens 3 Gellys spielen.
WAS IST FÜR SO EIN TURNIER ZU TUN?
Nicht viel mehr, als bei einem normalen Krosmaster Turnier:
Der Veranstalter muss es offiziell in dem oben genannten Format im Vorraus ankündigen.
Für die möglichen Zusatzpunkte ist es außerdem notwendig, dass neben dem üblichen finalen Ranking aus AWER auch die Teamzusammenstellungen je Spieler gemeldet werden.
Gruß und spannende Spiele
Euer
Dicker-auf-dem-Stuhl

Turnierbericht Fischkrieg Siegen 31.03.2018

Turnierbericht Fischkrieg – Siegen (31.03.2018)

Zum ersten Mal im Jahr 2018 trafen sich die Krosmaster-Enthusiasten im Laden „Fischkrieg“ von Ralf Siedek in Siegen. Laut Ankündigung war das Turnier auf eine maximale Spielerzahl von 16 Spielern begrenzt und es wurde auf der neuen Fischkrieg-Karte gespielt. Diese Karte wurde vom Krosmaster-Spieler Sammy entworfen und auch, sehr hochwertig, produziert. Ein Bericht zur Karte wird folgen.

Die Anmeldung zum Turnier begann um 14.00 Uhr und die erste Runde sollte um 15.00 Uhr starten. Ab 14.00 Uhr trafen nun auch pünktlich die ersten Spieler ein. Von überall her kamen die Spieler in das, durchaus abgelegene, Siegen-Gosenbach. Beim Veranstalter stieg mit jedem eintreffenden Spieler die Vorfreude auf ein tolles, großes Turnier. Als dann aber die Spieler Nummer 17, 18, 19 und 20 eintrafen, kam ein wenig Hektik auf, um auch noch die Karten 9 und 10 mit Markern, Gelände und Belohnungen zu bestücken. Hier konnte Ralf Siedek mit seiner Spontanität und Kreativität bei den Turnierteilnehmern punkten. Nachdem alle Karten bestückt, die Anmeldung abgeschlossen und der Turnierablauf besprochen war, begann die erste der fünf zu spielenden Runden. Um 20.00 Uhr wurde dann der Sieger Sammy gekrönt und von den Mitspielern gefeiert. Als Preispool konnte Ralf Siedek verschiedene Token aus der Season 2, drei Promofiguren und Token aus dem aktuellen OP-Kit organisieren.

Besonders betonen möchte ich die große Variabilität der gespielten Teams, die sehr faire und offene Spielergemeinschaft und die hohe Frauen-Quote (30%)

Ich bedanke mich bei Ralf Siedek für eine tolle Turnier-Location mit ausreichender Spielfläche, kühlen Getränken und einem tollen Laden mit einer sehr guten Spieleauswahl. 😉

Gastbeitrag von Kai Römerscheid

Interview: Sebastian Geiger – alter und neuer Deutscher Meister

Der frisch gekürte Deutsche Meister Sebastian Geiger mit seinen Spielfiguren

„Nicht ambitioniert genug“ sei er für eine Top-Platzierung, ließ sich Sebastian „Basti“ Geiger nach dem ersten Tag der Deutschen Meisterschaft zitieren. Gut genug aber offensichtlich schon: Am Ende des zweiten Tages konnte sich der 28-jährige Hamburger im Finale gegen den 2015er-Meister Wadim Reimche behaupten und seinen Titel verteidigen. Damit hat er – angesichts der Umstellung auf internationale Opens statt nationaler Meisterschaften in Zukunft – nicht nur den mutmaßlich letzten Meisterschaftstitel gewonnen, sondern ist zudem erste und einzige, der den Titel zweimal gewinnen konnte. Grund genug, ihn uns einige Tage nach der Deutschen Meisterschaft für ein Interview zu schnappen.

Krosmaster.de: Hallo Basti! Wie fühlst Du dich nun mit einigen Tagen Abstand – als wohl letzter Deutscher Meister und einziger, der diesen Titel zweimal gewinnen konnte, zumal mit einer Titelverteidigung?

Basti: Nun, ich fühle mich gut. Es war eine coole Erfahrung, und ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich es schaffe, wie ich ja auch am Vortag gesagt hatte. Es war dann aber doch ein ziemlich gutes Gefühl. Schon ins Finale zu kommen war großartig für mich, weil wusste, dass ich nun doch noch einmal zur Weltmeisterschaft fahren könnte, was ansonsten nicht gereicht hätte.

Als ich dann im Finale gegen Wadim spielte hatte ich die Partie allerdings schon früh abgehakt – wider Erwarten wurde es dann aber doch noch ein sehr spannendes, intensives Match. Wadim hat dann einen Spielfehler gemacht, der mir letztlich den Sieg gebracht hat – was sich tatsächlich richtig gut angefühlt hat in dem Moment.

Krosmaster.de: Und dass, obwohl Du selbst ja nicht damit gerechnet hast, weit nach oben zu kommen.

Basti: Ich habe nicht gedacht, dass ich es nicht in den zweiten Tag 2 schaffe oder so. Mein selbst gesetztes Ziel war das Erreichen der Top 16 – alles darüber hinaus war so nicht geplant oder anvisiert.

Krosmaster.de: Dabei hast Du ja durchaus den Ruf, einer der besten, wenn nicht sogar der beste Spieler hierzulande zu sein. Und zudem überaus nett und entspannt, wie man immer wieder hört.

Basti: Das freut mich auf jeden Fall. Ich spiele Krosmaster ja auch unglaublich gerne, weil ich das Spiel einfach schön finde und die Community super-nett ist. Wenn man auch bei seinem Gegenüber das Gefühl hat, dass die Leute Spaß am Spiel haben und dieser im Vordergrund steht, dann macht es mir selbst auch mehr Spaß. Ich bin ja beispielsweise auch kein großer Freund des Durchziehens dieser 5-Minuten-Regel, aber das würde zu weit führen. Ich finde einfach, wenn beide Spaß am Spiel haben und nicht auf Zeit spielen braucht man sowas auch nicht zwingend.

Es freut mich auf jeden Fall, so etwas zu hören. Ich bin sicherlich nicht der schlechteste Spieler, aber ob der Beste? Es ist letztlich auch immer ein Spiel mit Würfeln, wo man auch Glück braucht.

Krosmaster.de: Wie siehst Du denn die gespielten Teams auf der Meisterschaft? Hat dich etwas überrascht?

Basti: Ich war im Allgemeinenen sehr begeistert vom Format und den vielfältigen Teams, die man dadurch sehen konnte. Gerade in den Top 16 war ich überrascht, dass so viele verschiedene Teams gespielt wurden, darunter auch spannende Eigenkreationen – das hat mich tatsächlich gefreut. Es zeigte sehr schön, dass das Meta nicht festgefahren ist, sondern es derzeit viele Möglichkeiten gibt, wie man spielen kann – und dass finde ich sehr cool.

Neben dem Team von Stefan L. an Tag 1 (Ben der Ripat, Meister Rab, Dark Vlad, Hanur Armein und Maskemane) war ich überrascht, die Königin der Diebe an Tag 2 zu sehen – die hatte ich echt nicht auf dem Schirm.

Krosmaster.de: Wie hast Du dich auf die Meisterschaft vorbereitet?

Basti: Als ich das Format gesehen hatte, hab ich erstmal meine Teamkollegen Ralf und Andre fünfmal gefragt, wie es sich genau zusammensetzt. Ich dachte beispielsweise zunächst, man würde in den Top 16 wieder die Figuren von Tag 1 spielen dürfen. Nachdem das geklärt war, hab ich mir ein Team überlegt, welches ich in den Top 16 verwenden will. Danach eines für die Top 32 – hier musste man ja 15 Punkte aufstellen, von denen 3 gebannt würden. Ich dachte mir, am besten stellt man dafür etwas auf, was nicht wirklich relevant ist Ich wollte Kitty Rage mit einem Supporter spielen, habe mich für Khan entschieden, und dann war die Frage: Wie schaffe ich es, dass dieser nicht gebannt wird? Ich hab mich dann dafür entscheiden, einen zweiten Level-2-Supporter ins Team zu nehmen und zwei Level-3er, da mir so nur die beiden 3er gebannt werden können – Khan jedoch nicht.

Ich habe dann viel mit Andre gesprochen, der Kitty Rage auch sehr gut fand. Da ich im Urlaub war, hat Andre dann auch viele Aufstellungen getestet um mir zu sagen, ob etwas sinnvoll ist und so auch die finale Version meines Top-32-Teams mitgestaltet. Am Ende wurde es dann Kitty Rage mit zwei Supportern, von denen einer Khan war, der allerdings auch gebannt werden konnte.

Für das Tag-1-Team habe ich ebenfalls während meines Südafrika-Aufenthalts viel mit Andre und Ralf geschrieben, und wir hatten da sehr viele Ideen. Zu dem Zeitpunkt dachten wir ja auch noch, dass Ralf selbst mitspielen würde. Ich hatte ursprünglich Harry Saf und Der Schwarze Rabe geplant, was ich jedoch nach der französischen Meisterschaft verworfen habe als ich gesehen hatte, wie omnipräsent dort Rückzu Tritt und Gain gespielt wurden. Ich habe dann eine Zeit lang überlegt, Ysus Team von der französischen Meisterschaft zu spielen oder Yugo-Trap. Andre meinte, ich solle lieber zweiteres spielen, da ich ja „nur“ drei Siege bräuchte. Da ich bis kurz vor dem Turnier noch im Urlaub war, habe ich lustigerweise erst am Morgen vor der Meisterschaft die Teams das erste mal auf das Spielfeld gestellt.

Von links nach rechts: Daniel (Platz 4), Basti (Meister) und Wadim (Platz 2)
Von links nach rechts: Daniel (Platz 4), Basti (Meister) und Wadim (Platz 2)

Krosmaster.de: Nun wirst Du ja im Oktober auf der SPIEL in Essen auf der Weltmeisterschaft spielen – was sind deine Erwartungen hierfür und generell für dich und Krosmaster?

Basti: Ich denke, dass bis dahin keine neue Season erschienen sein wird – obwohl diese ja für den 30. Juni angekündigt ist. Ich denke aber, dass man Figuren aus dem kommenden Boufball auf der Weltmeisterschaft sehen wird. Konkret vorbereiten werde ich mich aber erst, wenn die zugehörige Map veröffentlicht ist, und man weiß, was auf einen zukommt. Dann werde ich schauen, welche Figuren sich da mutmaßlich anbieten würden und wieder sehr viel mit Ralf und Andre spielen und trainieren.

Krosmaster.de: Abseits von Meisterschaften – was würdest Du recht neuen Spielern beziehungsweise Gelegenheitsspielern als Team empfehlen für kommende Turniere, mit denen sie solide spielen können, ohne dass das Team zu „schwierig“ ist?

Basti: Ich finde, dass schöne an Krosmaster ist, dass jeder sich die Komplexität selber auswählen kann. So ist ja beispielsweise ein Team aus 8 Figuren viel komplexer als eines mit nur 3 Figuren. Ich würde daher generell für jemanden, der nicht so spielerfahren ist, zu weniger Figuren raten. Da gibt es dann klare Favoriten, wie zum Beispiel Kitty Rage, da sie nicht nur ziemlich stark ist, sondern auch Spielfehler eher verzeiht. Das gleiche gilt auch für Rückzu Tritt. Generell ist das Spiel in letzter Zeit ziemlich schnell geworden – ich würde daher empfehlen, auch etwas schnelles zu nehmen, was flott Schaden macht und eben wenige Figuren.

Krosmaster.de: Und was denkst Du, wie sollten Einsteiger am besten beginnen und sich auf das spielen von Turnieren vorbereiten?

Basti: Da kann ich nur sagen, wie ich es damals kennen gelernt habe. Das war 2014 in Nürnberg. Ich habe Figuren ausgeliehen bekommen und einfach gespielt. Die dortige Community war dabei einfach großartig und hat sich auch die Zeit genommen, mir zu helfen und etwas zu erklären. Ich denke, das wird in anderen Community genauso sein – die Krosmaster-Spieler sind generell sehr nett, und gerade beim spielen gegen Anfänger steht dabei oft nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern dass das Gegenüber das Spiel kennen lernt und daran Freude hat. Ich habe auch noch nie ein normales Turnier gesehen, wo verbissen gespielt wurde.

Ich kann daher nur empfehlen: Einfach auf Turniere gehen, sich ein Team leihen und spielen. Am Ende sollte man die Figuren mögen, die man spielt. Es gibt auch soviele coole Teams, die Spieler gebaut haben, einfach, weil sie eine bestimmte Figur spielen wollten – was häufig auch wirklich erstaunlich gut funktioniert hat.

Krosmaster.de: Figuren, die man mag – was sind denn deine Lieblinge?

Basti: Meine Lieblingsfigur ist Cleome, weil ich sehr lange Ninbox gespielt habe, und seit der letzten Weltmeisterschaft auch Meister Rab, da seine Rablinge einfach ziemlich viel könne, er jedoch nicht so overpowered ist wie Der Schwarze Rabe zu Beginn, bevor er Boss wurde.

Krosmaster.de: Und wie beurteilst Du die Spielstärke der neuesten Season, im Vergleich zu den vorherigen?

Basti: Ich denke, da schere ich nicht aus der Reihe – Season 1 war der Benchmark für alle weiteren, wo sich Season 2 sehr gut eingereiht hat. Wogegen es bei bei Season 3 ziemlich abgeflacht ist. In den ersten beiden gab es sowohl Figuren, die richtig stark waren und solche, die kaum etwas reißen konnten. Bei Season 3 konnte, bis auf wenige Ausnahmen, keine Figur etwas. Season 4 hatte dann wieder ein ordentliches Level – das Problem ist aber, dass im Seasons-Format noch immer die zweite Season dabei ist, die eigentlich zu stark ist.

Ich bin sehr gespannt darauf, was passiert, wenn Season 6 erschienen ist. Die letzte Season (5), ist auf dem Niveau von der vorherigen – wenn die nächste Season auch auf diesem Niveau ist und die zweite rausrotiert bekommen wir wohl ein unglaublich spannendes Meta. Ich freue mich schon darauf.

Krosmaster.de: Zurück zu Turnieren. Bist Du generell einer der Spieler, die viel auf solchen spielen?

Basti: 2017 habe ich sechs Turniere gespielt – darunter ein Qualifying Tournament, den Community-Cup und eines zum Release des OVA-Packs. Ob das viel ist? Ich weiß es nicht. Mit Arbeit und Privatleben ist es leider auch manchmal schwierig, Zeit zu haben weit zu fahren, und in Hamburg direkt gibt es derzeit leider keine Turniere.

Krosmaster.de: Zum Abschluss: Wie blickst Du auf die Zukunft des Spiels? Was erwartest oder erhoffst Du?

Basti: Ich hoffe inständig, dass die Spielerschaft wächst oder zumindest langfristig seine derzeitige Größe behält. Wichtig ist hierbei, dass es einen konstanten Flow gibt an Neuem, wobei klar ist, dass es immer Spieler geben wird, die aufhören – dafür müssen dann auf der anderen Seite neue Spieler dazukommen. Durch die entspannte und hilfsbereite Community sollte das aber durchaus möglich sein.

Christinas Bericht zur Deutschen Meisterschaft 2018

Am 10. und 11. März 2018 fand die vierte Deutsche Krosmaster Arena Meisterschaft in Limburg an der Lahn statt.

 

Da Pegasus nicht mehr als deutscher Distributor für Krosmaster Arena fungiert, wurde die diesjährige Meisterschaft von Seiten der deutschen Community (namentlich Ralf, André, Sebastian, Miku, Tascha und Marc) organisiert.

 

Am Freitag, den 9. März traf sich das Orga-Team gemeinsam mit einigen Freiwilligen zum Aufbau. Wir betraten einen großen, hellen Saal im ersten Obergeschoss des Kolpinghauses.

Der Saal
Die Tische

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Aufbau der Tische und Spielbretter sowie dem ersten Test der Videoaufnahme (leider stellte sich heraus, dass das Internet vor Ort zu schlecht für einen Stream war. Stattdessen wurden die Spiele nun aufgezeichnet und werden bald hochgeladen) ließen wir abends in einem Restaurant in der Limburger Altstadt den Abend ausklingen.

Die Maps sind aufgebaut…
…die Tische sind bereit…
…und wir sind gut gelaunt 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag ging es für die Spieler um 9.00 Uhr mit der Anmeldung los. Nach und nach fanden sich alle Spieler ein, sodass wir es letztendlich auf 58 Teilnehmer brachten.

 

 

Gegen 10.00 Uhr geschah dann das, worauf alle gewartet hatten: Der Dicke stand auf dem Stuhl 😉 Nach einigen Infos zum Ablauf des Tages und zu organisatorischen Dingen wurde bekannt gegeben, dass Sebastian der neue deutsche Headjudge ist!

 

Auf der DM war eine exklusive Charakterkarte erhältlich: The German Gelly! Diese wurde sowohl in deutsch als auch auf englisch angeboten.

The German Gelly
Lakritzgelee und Handtuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann konnte es los gehen. Auf die Spieler warteten 6 spannende Spiele um den Einzug in die Top 32.

 

Zur Info: Alles, was rechtsbündig geschrieben ist, bezieht sich auf meinen persönlichen Ablauf der DM. Wer nur eine neutrale Sicht lesen möchte, sollte diese Abschnitte daher überspringen 😉 Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß mit meinen persönlichen Eindrücken von der DM.

Für mich war diese DM meine erste Meisterschaft! Und ich benötigte noch Punkte für die Weltmeisterschaft! Eine gute Platzierung war also mein Wunsch, wenn ich auch wusste, dass er gegebenenfalls platzen könnte…

MuWulf Shirt

Mein Team für Tag 1:
König Minze, MuWulf, Phaeris, Bwork Bogenschütze, WullyWustruppi, WullyWustruppi

Für mich bedeutete Tag 1, dass mein MuWulf bereit war, sich seinen Gegnern zu stellen. MuWulf ist aktuell eine meiner Lieblingsfiguren. In Kombi mit Minze hat er ein sehr hohes Bewegungsspektrum. Zudem können die kleinen Minzgelees den Gegner ganz schön ärgern. Phaeris fungiert als Falle oder Beschützer. Entweder lockt er den Gegner nach vorne oder MuWulf macht seinen Positionstausch und der Gegner steht danach neben Phaeris und muss sich erst einmal mit diesem befassen. Der Bogenschütze kann zusätzlich dazu beitragen, dass Phaeris dort steht, wo er hin soll. Die Wullys sind mit ihrem AP-Diebstahl extrem wichtig und haben eine gute Reichweite.

Spiel 1 gegen Tobias:

Mein Team sah sich einem Katar mit Lilotte als Heiler und Level 1er als Unterstützern gegenüber. Hauptziel daher: Die levelniedrigen Figuren zu besiegen! Phaeris, Ingo und Chafer Infanterist konnte ich besiegen, leider fiel mein Phaeris seinem Team zum Opfer. Durch Double (sein Katar hatte gegen Ende des Spiels 36 Leben! Mit dem wollte ich mich nicht anlegen!) konnte ich das Spiel dann für mich entscheiden.

Spiel 2 gegen Stefan B.:

Nun ging es gegen Gain, Rückzu Tritt, Lou. Meine Phaeris Falle schlug zu, sodass ich dieses Match ziemlich eindeutig für mich entscheiden konnte.

Spiel 3 gegen Colin:

Meine persönliche Nemesis: Grougal-Trap!
Kein gutes Spiel für mich. Kurz gefasst: Mein armes Wölfchen wurde zerfleischt.


Mittagspause!
Zeit zum Verschnaufen und zum Stärken!

Tascha diente uns als guter Geist des Kolpinghauses an der Theke und regelte die Getränke- und Essensausgabe.
Nettes Gimmick: Beim Kauf eines Getränkes konnte man – mit etwas Würfelglück – neue Würfel gewinnen.
Zudem möchte ich die gute Absprache mit dem Lieferdienst (es wurde speziell für die DM eine Essensliste mit Gerichten, die lange warm bleiben bzw. kalten Speisen erstellt) loben! Für so viele Spieler warmes Essen zu liefern, verdient viel Respekt!

Weiter ging es für mich mit 6 Punkten und der Hoffnung, nun einen etwas leichteren Gegner zugelost zu bekommen… Falsch gedacht, denn mein nächstes Spiel war:

Spiel 4 gegen André:

Da-da-da-dam!
Leichter Gegner? Von wegen! Auf einmal sah ich mich einem der besten deutschen Spieler gegenüber. Und was für einem Team musste ich mich stellen? Yugo-Trap! #seufz#

Nach einem harten Spiel, bei dem keine der beiden Seiten der anderen etwas schenkte, endete es mit einem Unentschieden.

Spiel 5 gegen Adrien:

Der nächste schwere Gegner! Wieder ein Team mit Gain und Rückzu Tritt, diesmal aber in Kombi mit Ingo und Uri. Definitiv ein hartes Match, an dessen Ende erneut ein Unentschieden stand.

 

Spiel 6 gegen KeSi:

Nun ging es ums Weiterkommen! Schweinedrache und Persimol galt es zu besiegen! Es folgte ein ganz schönes Gemetzel, bei dem jeder darauf bedacht war, keine Fehler zu machen, um nicht auszuscheiden. Zum Ende des Spiels standen bei beiden Seiten nur noch 2 bis 3 Figuren, und diese komplett auf dem Spielfeld verteilt. So endete auch dieses Spiel unentschieden.

Darauf folgte für alle Spieler das unerträgliche Warten. Warten, ob man weiterkommt. Warten, ob die eigene Leistung gereicht hat…

Dann – ENDLICH – wurde das Endergebnis des Tages bekannt gegeben.

Geschafft!

Zusammen mit 31 anderen Glücklichen war ich für die Top 32 qualifiziert!

KroSympas: Adrien, Jean-Francois, Alban, Jean-Francois
Colin, Odile, Emmanuel
Qi’ll be your destiny: KeSi, Benjamin, Marku

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dicke auf dem Stuhl hielt noch eine kurze Abschlussansprache. Dabei wurde offiziell bekannt gegeben, dass ich (Christina) als eure neue Community-Managerin fungiere 🙂 – Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit! –

Danach wurden die Teilnahmepreise sowie die Preise für die Top 32 ausgegeben. Zudem gab es Figuren in Sonderlackierung für den jüngsten (Jungspund), den ältesten (Altmeister) sowie den weitgereistesten (Weltenbummler) Spieler der DM.

Familie Haake – die glücklichen Gewinner des 3D-Resin-Boards

Zum Abschluss des Abends fand noch die Verlosung statt, für die zuvor Lose gekauft werden konnten. Als Hauptpreis gab es ein 3D-Resin-Board zu gewinnen. Über dieses durfte sich Familie Haake freuen!

 

 

Abends hieß es also wieder entspannen und für den nächsten Tag Kraft tanken.

Der Sonntag:

Die Top 33 (ein Spieler konnte leider nicht am zweiten Tag teilnehmen) sowie alle Spielfreudigen fanden sich am Sonntag wieder im Kolpinghaus ein.

Side Event “King on the Hill”
Die Minions des Dicken auf dem Stuhl: Miku, Marc, Sebastian und Andre 😉
Ein Eindruck zu den Side Events
Side Event “Death Race”

Für alle, die sich nicht für Tag 2 qualifiziert hatten, standen verschiedene Side-Events (King on the Hill, Death Race sowie spontane Constructed Turniere) zur Auswahl.

In 4 Gruppen aufgeteilt galt es für die Top 32 sich für die Top 16 zu qualifizieren. Aus jeder Gruppe konnten nur die besten 4 Spieler weiterkommen. Es galt also, in 3 Spielen wieder alles zu geben!

Mein Team für die Top 32:

Grougalorasalar, Khan Karkass, Sphincter, Kitty Rage, Maskemane

Die Preise der Top 16.

In den Top 32 hatte ich mich für Kitty Rage entschieden. Da mein erfolgreiches Team vom QT in Lille aufgrund der Verbannung von Julith nicht mehr spielbar ist, habe ich mich für Sphincter als Unterstützung für Kitty entschieden. Sphincters Turtles sind extrem stark und gut dazu, sich den Gegner vom Hals zu halten bzw. Schaden auf sich zu ziehen, von dem meine anderen Figuren verschont bleiben. Zudem ist er ein guter Nahkämpfer. Um Bewegung in das Team zu bekommen, wählte ich zusätzlich Grougal bzw. Khan.

Spiel 1 gegen Philipp:

Philipp bannte mir Kahn und Maskemane aus dem Team. Dafür nahm ich ihm seine Lou und ebenfalls Maskemane. Emma mit 8 AP? Forget it!
Leider machte ich einige dumme Spielfehler und hatte dazu extremes Würfelpech, wohingegen meinem Gegner in 80% der Angriffe ein kritischer Würfelwurf gelang. Somit verlor ich. Extremst ärgerlich! Aber eigene Doofheit!

Nun galt es, weiterzumachen und zu zeigen, dass ich mein Team beherrsche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Runde 2 der Top 32.

Spiel 2 gegen Fritz:

 

Dieses Spiel konnte nicht stattfinden, sodass ich automatisch gewann.
Hm, das hatte ich mir auch anders vorgestellt…

Spiel 3 gegen KeSi:

Karma is a bitch…

Schon wieder sah ich mich in meinem letzten und entscheidenden Spiel KeSi gegenüber… Und diesmal war klar, dass nur der Sieger in die nächste Runde/Top 16 einziehen würde… Also galt es: Alles geben!

Auch er bannte mir Khan und Maskemane aus meinem Team; ich nahm ihm Hanur und Ingo.
Diesmal funktionierte mein Team wunderbar und ich schaffte es, meinen Gegner in die Ecke zu treiben. Letztlich schaffte ich es, seinen Ingo und seinen Remington zu besiegen. Sieg! Und damit

Einzug in die Top 16! Puh! Erleichterung auf meiner Seite! Auch wenn es sehr schade für meinen Gegner war, der damit nicht weiter kam.

Wieder Mittagspause…

Auch wenn diese für mich mit Erholung nicht viel zu tun hatte…

Weiter ging es mit dem K.O.System in den Top 16.

6 belgische Spieler (unter anderem Colin, 4. auf der französischen Meisterschaft) sowie 10 deutsche (darunter bekannte Namen wie Wadim, Andre und Sebastian; aber auch neue Gesichter) zogen in die Endrunde ein.

Mein Team für die Top 16:

Kerubim Crispinus, Duke Rex, Lilotte, Kävin

Da ich bisher noch auf keinem Turnier im K.O.System gespielt habe, fiel mir der Teambau für die Top 16 am schwersten. Man benötigt etwas, das dem Gegner genug Schaden zufügt; aber auf der anderen Seite auch lange genug überlebt, um auch langandauernde Spiele zu überstehen. Letztendlich fiel meine Entscheidung recht spontan am Abend des Vortages.
Ich entschied mich für Duke. Kerubim hat die gleiche Anzahl an BP und kann Duke daher gut folgen. Zudem hat er einen zeigerförmigen Angriff, der gern übersehen wird und kann 2 AP abziehen. Lilotte ist eine gute Heilerin, kann aber auch angreifen. Zudem profitiert jede Figur im Team von ihrer +1 Reichweite.
Ein ähnliches Team (mit dem Chafer Lanzenträger anstelle von Kävin) habe ich bereits zuvor auf QTs gespielt. Daher kenne ich die Synergien innerhalb des Teams und hoffte auf ein gutes Ergebnis

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Top 16 – Runde 1
Auch die Zuschauer sind gebannt!
Die Spannung steigt.

 

 

 

 

 

 

 

Spiel Top 8: André vs. Colin

Das Achtelfinale gegen Aieceman:

Erneut sah ich mich Gain, Rückzu Tritt und Lou gegenüber.
Ich konnte das Spiel knapp für mich entscheiden.

Spiel Top 4: Sebastian vs. Daniel

Das Viertelfinale gegen Daniel:

Nun folgte ein nervenaufreibendes Duell gegen ein Persimol/Sphincter-Team. Zuerst fiel sein Persimol, doch kurz danach wurde meine Lilotte besiegt. Ich besiegte seinen Maskemane, er meinen Kerubim. Danach wurde es noch einmal spannend, da sein Sphincter bereits einiges an Schaden erlitten hatte. Er griff meinen Kävin an – doch Kävin überlebte mit einem LP. Danach konnten Duke und Kävin seinen Sphincter attackieren – und auch Sphincter überlebte mit einem LP. Die nächste Runde überstand mein Kävin nicht mehr, wodurch das Spiel für mich verloren war.
Es war ein spannendes, hoch taktisches Spiel. Und trotz der Niederlage hatte ich viel Spaß. Danke, Daniel, für das Match!

Spiel Top 8: Sebastian vs. Adrien

Somit standen die Top 4 fest: Daniel, Wadim, Colin und Sebsatian.

Spiel Top 8: Christina vs. Daniel

Nun ging es um den Einzug ins Finale. Wadim (Grougalorasalar, Katar, Phaeris, Ingo, Maskemane) spielte gegen Colin (König Minze, Rückzu Tritt, Königin der Diebe, Maskemane). Sebastian (Grougalorasalar, Meister Rab, Mystik Tak, Phaeris, Wally, Maskemane) trat Daniel (Khan, Sphincter, Ingo, Ingo, Persimol, Maskemane) gegenüber.

Spiel Top 4: Colin vs. Wadim
Die Uhr tickt…
Wer gewinnt?

Nach ca. 70 Minuten stand der erste Finalist fest: Sebastian, Sieger der DM 2016.

Das Match zwischen Colin und Wadim hingegen entwickelte sich regelrecht zum Krimi: Nach über 90 Minuten stand auf Wadims Seite nur noch Katar, auf Colins Seite noch Rückzu Tritt und König Minze. Colins Rückzu Tritt hatte jedoch nur noch 1 LP, wohingegen Wadims Katar nahezu unverwundet war. Nach mehreren Doubles, kaufte Colin einen GG ab, in der Hoffnung mit dem nächsten Double gewinnen zu können – jedoch übersah er, dass Wadim noch 9 Kama übrig hatte. So konnte Wadim sich den GG zurück kaufen und mit dem Double in der folgenden Runde war das Ergebnis besiegelt.

Ins Finale zogen somit Wadim (Deutscher Meister 2015) und Sebastain (Vorjahressieger) ein. Im Spiel um Platz 3 duellierten sich Colin und Daniel.

Spiel um Platz 3: Daniel
Spiel um Platz 3: Colin
Spiel um Platz 1: Sebastian vs. Wadim


Nach zwei spannenden Spielen stand letztendlich das Ergebnis fest:

Sebastian konnte sich zum zweiten Mal den Titel „Deutscher Krosmaster Arena Meister“ sichern.

Wadim ist der neue Vizemeister!

Colin erkämpfte sich Platz 3 (starke Leistung! Top 3 in Deutschland, Top 4 in Frankreich!).

Daniel konnte sich über Platz 4 freuen.

Die Top 4 von links nach rechts: Daniel, Wadim, Sebastian und Colin

Fazit der Deutschen Meisterschaft 2018:

Es war ein tolles Ereignis mit einer hohen Dichte an starken Spielern. Neben gängigen Figuren, konnten auch selten gespielte Charaktere (wie Dark Vlad, Königin der Diebe) tolle Ergebnisse erzielen. Trotz des kompetitiven Mechanismus herrschte eine freundliche Atmosphäre während der DM.

Auch für alle Ausgeschiedenen gab es eine Fülle an Side Events, bei denen es tolle Preise (u.a. Raben, Masken) zu gewinnen gab.

An die Orga möchte ich ein dickes Lob richten! Vielen Dank für eure Mühen! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! Ich bin mega stolz darauf, dass Deutschland OHNE Unterstützung eines Distributors eine Meisterschaft ausgerichtet hat!

Mein persönliches Fazit: Auch wenn es teilweise eine emotionale Achterbahnfahrt für mich war, hatte ich wirklich viel Spaß. Ich bedanke mich für spannende Matches und nette Gespräche. Krosmaster ist für mich nicht nur ein Spiel; es ist eine Community, in deren Mitte ich viele Freunde gefunden habe.

Mein Mindestziel für die DM habe ich mehr als überschritten. Und ich freue mich riesig auf die kommende Weltmeisterschaft!

Ausblick auf das kommende Jahr:

Was bringt die Zukunft?

Ankama hat angekündigt, dass es ab der nächsten Saison keine nationalen Meisterschaften mehr geben wird. An ihre Stelle werden eine Art „Open“ Turniere treten.

Kai und ich

Damit ändert sich das Qualifikationsverfahren für die WM.

Wir dürfen gespannt sein, wie es weiter geht.

Krosmaster Meisterschaft 2018 – Tag 1 und Ausblick mit Basti

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaft 2017/18 liegt hinter uns! 58 Spieler haben den Weg ins schöne Limburg an der Lahn gefunden und sich in sechs spannenden Runden miteinander gemessen. Dabei wurde insbesondere die gute Atmosphäre gelobt, und so konnte man entsprechend viele zufriedene Gesichter sehen.

Das jüngste Gesicht war dabei gerade einmal sieben Jahre jung, konnte sich mit 7 Punkten aber trotzdem überaus ordentlich schlagen. Demgegenüber stand das älteste Gesicht mit immerhin 48 Lebensjahren. Für beide gab es einen Sonderpreis, wie auch für denjenigen mit der weitesten Anreise, welche immerhin 388 Kilometer betrug (aus München). Eine ordentliche Portion Extras gab es auch für die Communities, die in besonders hoher Mann- und Fraustärke antraten – derer waren es fünf, die jeweils sechs oder mehr Spieler in den Wettbewerb schickten. Über extra Preise für ihr nächstes Turnier durften sich freuen: Siegen, Nürnberg, Dortmund, Würzburg und die KroSympas aus Belgien.

Wie geht es nun weiter am zweiten Tag? 32 Spieler werden in vier Gruppen um den Einzug in die finalen Top 16 spielen, wo es dann im KO-System weiter geht. Wer nicht dabei ist, darf sich dennoch freuen: Es finden ganztägig Side Events statt, die wie auch das Hauptevent kostenlos sind. In Gruppen zu vier oder acht Spielern gibt es dabei auch für alle Preise, darunter Highlights wie Krachelklötze, Palmen, Rablinge und Masken. Dabei sein lohnt sich also wieder!

Für unseren noch amtierenden Meister Basti geht es aber erstmal in den Top 32 weiter – ob er seinen Titel verteidigt? “Ich weiß es nicht” zeigt er sich unschlüssig. “Mein Ziel war es, überhaupt mal wieder zu spielen. Ich denke, für einen Platz ganz weit oben bin ich derzeit nicht ambitioniert genug.” Als Favoriten sieht er persönlich Benjamin K. – der einzige, gegen der er jedoch nicht gerne spielen mag ist sein Teamkollege Andre L., zu dem er ganz ohne Erwartungsdruck schlicht sagt, dass “es Zeit wird, das er mal den Titel holt.”

Als coolster Spieler des Turniers dürfte Basti, der selbst abends im Dunkeln Sonnenbrille trug, zumindest gelten. Tatsächlich ging es dabei jedoch gar nicht um die Coolness – der Gute hat jedoch kurz vor dem Meisterschaft seine normale Brille in einem südafrikanischem Canyon versenkt. Dank Sonnenbrille konnte er dann aber doch gut genug sehen. Und was? “Am meisten gespielt wurde, soweit ich es gesehen habe, Kitty Rage. Auch Grugalorasalar wurde sehr viel gespielt. Dies liegt aber nicht an der Nationals-Map, sondern einfach an ihrer allgemeinen Stärke, die viel zu stark ist.”

Auffällig fand er zudem, dass sehr viele Spieler sehr aggressiv vorgingen. “Einige Spiele waren im Grunde nach zwei Zügen je Seite entschieden”, was ihm selbst auch passierte. Zumindest für die Top 16 rechnet Basti aber mit “deutlich längeren” Spielen.

Zuletzt Basti’s Team des Tags: “Ben der Ripat, Meister Rab, Dark Vlad, Hanur Armein und Maskemane, das Team von Stefan L. – das fand ich echt cool, weil es Dark Vlad einfach so viel besser macht als das Team, wie man ihn früher gespielt hat.” Und als Nachtrag: “Insgesamt hatte ich sehr spaßige Spiele und fand die Organisation auch überaus gut gelungen!”

Morgen sehen wir dann, ob Basti seinen Titel doch verteidigt oder wer vielleicht erstmals Meister wird – wir sind gespannt, und freuen uns auf einen tollen zweiten Tag! Wir hoffen, all wieder zu sehen und mindestens ebenso viel Spaß zu haben wie heute.

Turnierbericht DC #19

DC #19 - Preispool

Gastbeitrag von Christina T.


Am 10.12.2017 fand in der Taverne Zu den Vier Winden in Bochum das DC #19 statt. Dabei handelte es sich gleichzeitig um das dritte und vorerst letzte DC-Jahresendturnier. Anders als in den beiden Vorjahren konnte dieses Mal jeder um den Titel „DC Champion 2017“ kämpfen. Es gab keinerlei Voraussetzungen; jeder durfte mitspielen – lediglich die Teilnahmegebühr verringerte sich für jedes DC in diesem Jahr, an dem man teilgenommen hatte.

Gespielt wurde auf der DC-eigenen „Dark Crypt“-Map im Season Format mit der Besonderheit, dass das Team nur aus einer geraden Anzahl an Krosmastern (also 4/6/8) bestehen durfte.

Weiterlesen Turnierbericht DC #19

Pegasus-Cup 2017 – Das Finale auf der Feencon

Über Monate hinweg konnten die Spieler auf offiziellen Turnieren Punkte sammeln, um sich für das Finale des Pegasus-Cup auf der Feencon in Bonn Bad Godesberg zu qualifizieren. Insgesamt 32 Spieler konnten teilnehmen, wovon 27 den Weg nach Bonn antraten. Dabei gab es für alle Teilnehmer mindestens ein Kartenspiel von Pegasus. Die obere Hälfte durfte sich über das Eternal Deck und eine Wakfu-Deckbox freuen, und je höher es ging, umso mehr wuchsen die Preise an, bis hin zu einer Großfigur sowie liebevoll gestalteten Pokalen.

Eine Teilnahmegebühr gab es dabei nicht – alles wurde bereitgestellt, und selbst Con-Eintritt wurde nicht fällig, obgleich man mit dem Bändchen sogar beide Tage auf dem Event verweilen konnte. Da darf man Pegasus Spiele und OP-Manager Ralf durchaus Respekt zollen – toll gemacht! Auch das Judge-Team, bestehend aus Tom und Sebastian, machte einen guten Job, so dass spannenden Spielen in angenehmer Atmosphäre nichts im Wege stand: Die Stimmung war gut, man freute sich Spieler aus ganz Deutschland zu treffen und verbrachte einen schönen Tag. Eingeschränkt wurde der Spaß lediglich durch con-typische Probleme wie Geräuschkulisse, begrenztem Platz und eine recht warme, stickige Luft – wovon sich jedoch keiner abhalten ließ, das Turnier zu genießen.

Den ersten Platz konnte dabei der amtierenden Deutsche Meister Sebastian “Basti” Geiger erobern. Das gesamte Standing (Name/Punkte):

  1. Sebastian G./13
  2. Kevin-Martin S./12
  3. Christina T./12
  4. Andre L./11
  5. Sven J./10
  6. Ralf W./9
  7. Stefan B./9
  8. Benjamin K./9
  9. Alexander H./9
  10. Martin T./8
  11. Victor M./8
  12. Oleg M./8
  13. Jürgen W./7
  14. Robin R./7
  15. Doreen L./7
  16. Kai R./7
  17. Michael F./6
  18. Michael W./6
  19. Viviana J./6
  20. Dirk F./5
  21. Lars G./5
  22. Arne S./5
  23. Tobias A./4
  24. Thore W./4
  25. Marcel B./4
  26. Cindy N./3
  27. Sarah P./3

Zusätzlich gab es Sonderpreise: Diese gingen an Viviana für die meisten gespielten Turniere und Thore als jüngsten Spieler. Zudem wurde erstmals der Community-Wanderpokal vergeben. Hierfür nannten die Teilnehmer ihre Stammlocation, und mittels einer vom OP-Manager erstellten Formel wurde ermittelt, welche Location sich in Relation zu den Spielern am besten schlug. Insgesamt waren 10 Spielstätten vertreten, wobei sich die Location Zu den 4 Winden/Bochum den Pokal sichern konnte, vor Erfurt-Jena-Dresden-Leipzig und Dortmund. Letztere stellten zudem die meisten Spieler – insgesamt sieben!

Der Pegasus-Cup darf in seiner ersten Auflage als rundum gelungen gewertet werden, und so wird er auch weiter stattfinden. Ab September dürfen wieder Punkte gesammelt werden für die Teilnahme am Finale – die sich bestimmt wieder lohnen wird!