Bericht zum German Open 2019

Am 6. und 7, April 2019 fand die 5. deutsche „Krosmaster Arena“ Meisterschaft, in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Namen „German Open“ in Limburg statt.

In diesem Jahr war auch ich vorab mit der Organisation des Events betraut.
Nach viel Austausch mit Ankama, großen Bemühungen und Ideenreichtum unsererseits stand unsere Orga sowie der Rahmen des Open fest. Wir hatten uns interessante Formate, sowohl für die Top 16 als auch für die Side-Events ausgedacht.

Am Freitagabend traf sich das Orga-Team (gemeinsam mit zwei früh angereisten Spielern) an der Location, dem Kolpinghaus in Limburg, zum Aufbau. Dank der vielen fleißigen Hände waren Stühle, Tische und Bretter schnell aufgebaut.
So konnten wir den Abend noch gemütlich beim Spanier um die Ecke ausklingen lassen.


Am Samstag ging es dann los mit dem Turnier.
Gespannt wurden vor Ort die letzten Handgriffe getätigt und auf die Teilnehmer gewartet.
Schnell noch die Kamera aufgebaut, die Feedback-Box sowie das Würfelglas aufgestellt.
Damit war mein Anteil an der Orga vor Ort abgehandelt und ich wechselte in den Teilnehmer-Modus. Erst nach dem Turnier würde ich wieder den Orga-Part übernehmen.


Als die Anmeldung abgeschlossen war, stand die Teilnehmerzahl unseres Opens fest: 27!
Leider ist 27 eine kleine Anzahl, allerdings hatten wir schon im Vorfeld von vielen Spielern Absagen bekommen und freuten uns letztlich, dass doch mehr Spieler gekommen waren als sich im Vorhinein angemeldet hatten – und zudem kam der Fakt, dass sogar alle vorangemeldeten Spieler erschienen!


Die Teambau-Regeln:

TAG 1: 12 Punkte constructed nach Seasons Format mit dem geltenden Boni/Mali System für ausgesuchte Figuren wie von Ankamaim November 2018 veröffentlicht.

TAG 2: Spezielles 15/12 Punkte constructed nach Seasons Format mit dem geltenden Boni/Mali System für ausgesuchte Figuren wie von Ankamaim November 2018 veröffentlicht
Jeder Spieler erstellt sich ein Team aus 4 bis 9 Krosmastern im Wert von 15 Punkten. Anschließend darf der Gegenspieler 3 Punkte aus diesem Team herausbannen. Der Spieler mit der höchsten Initiative bannt dabei zuerst. Die Teams MÜSSEN so aufgebaut sein, dass der Gegner MINDESTENS zwei KOMPLETT verschiedene Möglichkeiten hat, 3 Punkte heraus zu bannen.
Nachdem beide Teams auf 12 Punkte reduziert wurden, beginnt der Spieler mit der höchsten Initiative wie gewohnt das Spiel.

Als zusätzliche Schwierigkeit für den Teambau des zweiten Tages durfte keine Figur benutzt werden, die am ersten Tag schon gespielt wurde. Das schloss Maskemane mit seinen unterschiedlichen Formen mit ein.


Gespielt wurde auf der Plantation Map.


Für Tag 1 hatten wir uns eine kleine Besonderheit überlegt: Ein zufällig gewählter Spieler bekam den Fresssack-Hut (Ralf warf ihn einfach ins Publikum). In jeder Partie mit einem Spieler, der aktuell den Fresssack-Hut trug, galt: Der Verlierer bekommt als Gimmick den Hut. Wer am Ende von Tag 1 den Fresssack-Hut trägt, darf ihn mit nach Hause nehmen!

Fresssack-Hut: Zu Beginn wurde er zufällig verteilt. Danach war es so, dass, wenn der aktuelle Träger des Huts eine Partie spielte, der Verlierer dieses Matches den Hut bekam.
Runde 1 beginnt
Runde 1
Runde 2
Runde 3



An Tag 1 standen den Spielern somit 5 Runden bevor. Nach den 5 aufregenden Matches mit unterschiedlichsten Teams (ich habe kaum Teams doppelt gesehen!) war dann wieder die Zeit des Wartens gekommen: Abwarten und abschätzen, ob man es in die Top 16 geschafft hatte (obwohl ein Spieler mit 15 Punkten, also ausschließlich Siegen, und zwei Spieler mit 12 Punkten wohl wenig Zweifel gehabt haben dürften).

Nach der Verkündung der Qualifizierten, gab es noch einen Einschub meinerseits:
An der Theke im Erdgeschoss hatten wir ein Würfelglas aufgestellt. Jeder durfte einen Zettel mit der Schätzung, wie viele Würfel sich innerhalb des Glases befinden, in eine Box einwerfen. Denise landete einen Volltreffer mit ihrer Schätzung und durfte sich somit über einen individuellen König Minze freuen.


Mit der Vergabe der Preise für die Platzierungen 17 bis 27 endete der Tag 1 des German Open.


Den Abend genossen wir noch mit einigen Spielern bei einem Flammkuchen Restaurant. Schön war’s!



An Tag 2 spielten dann auf der oberen Etage die Top 16 in einer Gruppenphase: 4 Gruppen mit je 4 Spielern, innerhalb der Gruppe spielte jeder gegen jeden. Der Gruppenerste zog dann in die Top 4 ein, wo im K.O.Modus gegeneinander angetreten wurde.

Gespannt beobachten alle das letzte Match der 1. Runde an Tag 2.


Im Erdgeschoss wurden für alle übrigen Spieler 3 verschiedene Side Events angeboten: Das Wettrennen, ein Heidi-Spezial-Turnier und der Anti-Draft. Dabei winkten den Teilnehmern allerlei Preise.

Beim Wettrennen handelte es sich um ein Duell, bei dem mit 3 Figuren und einem Gesamtwert von 5 Leveln schnellstmöglich das Ziel erreicht werden musste. Allerdings durfte sich auf dem Weg dorthin auch bekämpft werden.

Side Event: Wettrennen

In einem Heidi-Spezial-Turnier durfte die diesjährige deutsche Promo Karte „Heidi Klumfuss“ erstmals gespielt werden. Ansonsten galten die gängigen Season-Regeln. Zusätzlich zu den regulären Preisen erhielt hier der erfolgreichste Verwender von „Heidi“ einen extra Preis.

Heidi-Spezial
Heidi-Spezial

Um einen Teambau der anderen Art ging es beim Anti-Draft: Hier galt es, ein möglichst schlechtes Team zu bauen und damit seine Mitspieler zu beglücken. Denn nicht man selbst, sondern die Gegner mussten sich mit dem erdachten Team „herumschlagen“. Hierfür wurde aus einem großen Figuren-Pool geschöpft, der von verschiedenen großzügigen Spielern (großes Dankeschön an Markus, Susanne, KeSi, Christian, Sven, Ralf, Philipp und Heiko!) gespendet wurde.

Figuren für den Anti-Draft
Anti-draft
Anti-draft

Genauere Infos und Spielereinblicke findet ihr in Susannes Bericht zu den Side Events. Diesen findet ihr HIER bei uns im Blog.


Nach drei spannenden Runden im Hauptraum wurden dann die 4 Teilnehmer bekannt gegeben, die um den Einzug ins Finale spielen durften.
Während es in einer Gruppe einen eindeutigen Sieger (9 Punkte) gab, sicherten sich zwei Personen mit 7 Punkten den Einzug in die Endrunden. In einer Gruppe gab es einen Punkte und Opponent-Score gleichstand, sodass sich der Spieler mit der besseren Platzierung von Tag 1 für die Top 4 qualifizierte.
Somit standen die Top 4 fest: Viviana, Colin, Kai und Sebastian.

Halbfinal-Matches
Halbfinal-Matches

Zunächst spielten Kai und Sebastian sowie Viviana und Colin gegeneinander.
Viviana und Sebastian konnten sich in ihren Spielen durchsetzen und zogen somit ins Finale ein. Colin und Kai spielten im „kleinen Finale“ um Platz 3 und 4, dessen Gewinner sich zusätzlich über eine XL Flopin Figur freuen durfte.

Kai vs. Colin Jelly ist schon gespannt, wer wohl gewinnen wird! ^__^
Finale: Sebastian vs. Viviana Jelly ist schon ganz aufgeregt, wer Sieger des German Open 2019 werden wird! ^___^

Während Viviana und Sebastian noch im Spiel waren, konnte sich Kai gegenüber Colin durchsetzen. Im Finale wurde es spannend, aber letztlich konnte der zweimalige Deutsche Meister Sebastian das Match für sich entscheiden.

Und der Sieger steht fest: Sebastian gewinnt zum dritten Mal in Folge1 Große Freude beim Sieger!
Jelly und die glücklichen Top 4: Viviana (2.), Sebstian (1.), Kai (3.) und Colin (4.)
Jelly und die glücklichen Top 4: Viviana (2.), Sebstian (1.), Kai (3.) und Colin (4.)

Nach der finalen Siegerehrung samt Gruppenfoto hieß es dann Abschied nehmen für dieses Jahr.
Aber nicht vergessen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. 😉 Wir sehen uns!

Nach dem Turnier schlüpfte ich dann wieder in meine Orga-Rolle:
Aufräumen, Tische und Stühle abbauen, Sachen packen etc. Auch hier wurden wir wieder fleißig von der Community unterstützt. Danke!

Zudem ging es an die Auswertung der Feedback-Bögen:
Generell wurde unser Event sehr gut bewertet. Insgesamt wurden die meisten Fragen durchschnittlich mit einer 1,3 bewertet; lediglich die Erreichbarkeit erhielt als schlechteste Durchschnittsnote eine 2,1. Sowohl zu Ablauf, Informationsfluss als auch zu den Side Events erhielten wir sehr positive Rückmeldungen. Bei den Spielern am besten angekommen ist eindeutig der Anti-Draft. Diese Idee möchten wir demnächst auch für regionale Turniere übernehmen. Gelobt wurde auch die positive Stimmung während des Events und generell unter den Spielern.

Bedanken möchte ich mich abschließend bei allen Spielern, die am Turnier teilgenommen haben und es zu diesem einzigartigen Event gemacht haben. Ich weiß, dass einige von euch eine sehr weite Anreise hatten und es ist nicht selbstverständlich, mit welchem Herzblut ihr hinter Krosmaster steht. Ihr seid eine tolle Community!
Besonderer Dank gilt zusätzlich denjenigen, die unseren Feedback-Bogen ausgefüllt haben, denn nur so können wir eure Meinungen erfahren und uns im nächsten Jahr verbessern.

Vielen Dank an das gesamte Orga-Team, vor allem an Ralf und Christian. Ohne euch wäre das gesamte Event nicht möglich gewesen!

Glückwunsch auch an das tEaM MA SACRE, vor allem an meinen Mann Kai. Lasst uns die nächste WM gemeinsam rocken!



tEaM MA SACRE

P.S.: Wer sich jetzt fragt: „Wo ist denn Christinas Spielerbericht?“ – Ja, ich weiß, dieser fehlt noch. Zwecks Ermangelung an Zeit bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Ich werde ihn aber noch nachreichen. Wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt, empfehle ich euch solange, Colins bericht zu lesen. Diesen findet ihr HIER beim uns im Blog.

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